Der Verein die hebammerei e.V. sucht ein neues Zuhause! – Geburtshaus eröffnen, ja! Aber WO???

Der Verein die hebammerei e.V. sucht ein neues Zuhause! – Geburtshaus eröffnen, ja! Aber WO???
Immobilie gesucht! / Symbolbild (Bild: pixabay)
WOCHENBLATT
Redaktion

Ravensburg – Der Verein ´die hebammerei e.V.` hat, dank der Fördermittel des Ministeriums für Soziales und Integration, im Dezember zwei Projektleiterinnen eingestellt. Diese sind einerseits damit beauftragt ein Netzwerk aufzubauen, um die geburtshilfliche Versorgung im Landkreis zu verbessern. Andererseits suchen sie eine geeignete Immobilie, um ein hebammengeleitetes Geburtszentrum mit Geburtshaus zu realisieren.

Das Geburtshaus soll zum Ende des Jahres eröffnen. Daher sind sie verstärkt auf der Suche nach einem passenden Ort. „Die ersten Anfragen von werdenden Eltern kommen schon jetzt und wir merken das der Wunsch groß ist in einem Geburtshaus zu gebären.“, so die Hebamme und Projektleiterin Antonia Göggerle-Locher. Nicht jedes Objekt ist geeignet, um darin ein Geburtshaus zu eröffnen. Es gibt Einiges zu beachten bei der Suche, wie z.B. die schnelle Erreichbarkeit zur OSK (Oberschwaben Klinik). Aber mitten in der Stadt sehen die Projektleiterinnen das Geburtshaus auch nicht.

„Optimal wäre ein Haus mit Garten in Stadtrandlage von Weingarten oder Ravensburg.“, wünscht sich Projektleiterin Sabine Grath „Die Angebote des Geburtszentrums brauchen Platz.“, sagt sie weiter „Wir haben schon jetzt einen bestehenden Kursbetrieb, Vorsorgen und Beratungsangebote mit werdenden Eltern. Dazu kommen sollen auf jeden Fall noch mindestens 2 Geburtsräume und das Angebot einer offenen Hebammensprechstunde. Und unsere Ideen sind damit noch nicht ausgeschöpft.“ Mit Handzetteln und Anzeigen in den sozialen Medien machen sie sich verstärkt auf die Suche nach dem passenden neuen Ort. „Wir sind bei der Suche auf die Unterstützung der Bürger*innen angewiesen“, sagt Antonia Göggerle-Locher. „Für Renovierungsarbeiten haben wir schon Pläne, finanzielle Mittel und viele helfende Hände. Was uns fehlt ist die Immobilie, in der wir unser Geburtshaus eröffnen können.“