Arlbergtunnel geht in die zweite Sanierungsphase

Arlbergtunnel geht in die zweite Sanierungsphase
Seit der Tunnel-Eröffnung im Jahr 1978 rollt der Verkehr über den Original-Straßenbelag. (Bild: picture alliance / CHROMORANGE | Ernst Weingartner)
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Redaktion

Wegen notwendiger Sanierungsarbeiten wird Österreichs längster Straßentunnel in den Sommermonaten 2022 und 2023 für fünf bzw. sechs Monate gesperrt werden. Voraussichtlicher Beginn ist bereits im Mai. Der gesamte Verkehr wird über den Arlbergpass bzw. großräumig über andere Strecken umgeleitet.

Mit einer Länge von 14 Kilometern (S16 Arlberg Schnellstraße) verbindet der Arlbergtunnel Tirol und Vorarlberg miteinander. Wie die ASFINAG mitteilte, werden 63 Millionen Euro in die Erneuerung der Fahrbahn, der Tunnelbeschichtung sowie der gesamten Entwässerung investiert.

Lkw-Fahrten über den Pass nur mit Ausnahmeregelungen

Der Arlbergpass ist ab Mai 2022 die regionale Ausweichroute. Am Wochenende kann es dann auf der Passstrecke aufgrund von Verkehrsüberlastungen zu Verzögerungen kommen. Die ASFINAG rät deswegen bereits jetzt: ausreichend Zeit für die Fahrt im nächsten Jahr einplanen und – sofern möglich – eine der großräumigen Ausweichrouten nutzen. Diese führen etwa über Rosenheim-München (Deutschland), über Gotthard und San Bernardino (Schweiz) oder über den Fernpass, sofern die dort geltenden Verkehrsregelungen erfüllt werden.

(Quelle: Asfinag)