66 Nachwuchssegler kommen zum WYC

66 Nachwuchssegler kommen zum WYC
66 Nachwuchssegler kommen am Wochenende mit ihren Optimist-Dinghies zum Württembergischen Yacht-Club und segeln in zwei Gruppen um den „Seemooser Opti-Pokal“. Bild: Simon Bromma/WYC
WOCHENBLATT
Redaktion

Friedrichshafen – Am kommenden Wochenende (25. und 26. Juni) wird der „Seemooser Opti-Pokal“ des Württembergischen Yacht-Clubs stattfinden. Insgesamt 66 Nachwuchssegler aus allen drei Bodensee-Anliegerstaaten werden mit ihren Optimist-Dinghies in Seemoos erwartet, einige mehr als im vorigen Jahr.

Wettfahrtleiter Felix Diesch wird die 8- bis 15-jährigen Segler am Samstag gegen elf Uhr zum ersten Mal auf die Regattabahn schicken, wenn ausreichend Wind weht. Fünf Wettfahrten sind ausgeschrieben. „Wir haben ein ganz junges Team auf dem Wasser zusammengestellt“, sagt WYC-Regattaobmann Christian Severens über die Wettfahrtleitung. Beide Startgruppen segeln nacheinander auf einer Bahn.

In der Gruppe A (29 Boote) der leistungsstärkeren Optimisten-Segler wird es auf jeden Fall einen neuen Sieger geben, da Vorjahressiegerin Anne-Maria Bachschmid (WYC) in den 29er umgestiegen ist und gerade bei der Kieler Woche segelt. Mit Spannung wird auf das Abschneiden von Elias Benz (WYC) geschaut, der voriges Jahr Zweiter in der Gruppe B war. Auch die beiden Erstplatzierten der baden-württembergischen Rangliste, Elisabeth Niedermeier und Chloe Goyarzu (beide WYC) stehen auf der Starterliste. In der Gruppe B (37 Teilnehmer) will Yannic Krotz (SMC Überlingen) seinen Sieg vom Vorjahr verteidigen.

Gastgeber WYC wird mit einer großen Flotte am Start sein. Allein in der Gruppe A segeln fünf Jugendliche unter dem WYC-Stander, in der Gruppe B sind es 14 Boote. Das Optimist-Dinghy – kurz „Opti“ – ist die Jolle schlechthin, in der der Nachwuchs das Segeln lernt. Das 2,3 Meter kurze Boot mit dem platten Bug wird von einem viereckigen Segel angetrieben und von nur einer Person gesegelt. Die Jüngsten gehen gerade einmal in die Schule, nach oben liegt die Altersgrenze bei 15 Jahren.

Auch wenn er alleine – „einhand“ sagen die Segler – gesegelt wird, so schmähen manche den Optimisten als „Dreimann-Boot“: Ein Segler, ein Elternteil und ein Trainer. In der Tat werden nicht wenige der jungen Cracks auf dem Wasser von einem Coach betreut. „Wir haben diesmal ein Betreuerboot auf dem Wasser für alle, die nicht mit Coach kommen“, hat Severens vorgesorgt, dass alle einen Ansprechpartner auf dem Wasser haben, wenn es um den Nachschub an Wasser oder Brotzeit oder kleine Hilfestellungen am Boot geht.

(Pressemitteilung: Württembergischer Yacht-Club e.V.)