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Sicher ist sicher: Darum sollte man den Feuerlöscher alle zwei Jahre warten lassen

Lesezeit 2 Minuten
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Die nicht abgeschaltete Herdplatte, die glimmende Glut einer Zigarette oder die umgekippte Kerze: Ein Brand entsteht schnell. Wer dann einen Feuerlöscher zur Hand hat, kann schnell einschreiten und das Feuer löschen. Doch ein Feuerlöscher bietet nur dann zuverlässigen Schutz, wenn er alle zwei Jahre gewartet wird.

Die Wirkung der Lösch- und Treibmittel in dem roten Helfer kann durch chemische und physikalische Prozesse mit der Zeit abnehmen und Korrosion oder Materialermüdung die Funktion beeinträchtigen.

Der Bundesverband Brandschutz-Fachbetriebe e. V. (bvbf) empfiehlt deshalb, einen Feuerlöscher – so wie das Auto beim „TÜV“ – regelmäßig einem Funktions-Check zu unterziehen. Denn nur so ist gewährleistet, dass sich im Ernstfall ein entstehender Brand auch erfolgreich bekämpfen lässt.

Ein Blick auf die Prüfplakette lohnt sich

Die Prüfplakette auf dem Feuerlöscher zeigt, wann er zum letzten Mal überprüft wurde. Liegt die letzte Wartung länger als zwei Jahre zurück oder ist er womöglich noch nie geprüft worden, sollte ein qualifizierter Brandschutz-Fachbetrieb verständigt werden.

Die Kundendienstmitarbeiter kontrollieren dann die Dichtungen und Ventile, prüfen auf Verschleiß und Materialermüdung und analysieren die Lösch- und Treibmittel. Mögliche Mängel werden sachgemäß behoben. So ist gewährleistet, dass der Feuerlöscher für weitere zwei Jahre einsatzbereit ist.

Brandschutz-Fachbetriebe helfen weiter

Tragbare Feuerlöscher fassen zwischen einem und zwölf Kilogramm Löschmittel und werden für unterschiedliche Brandklassen befüllt. Bei einem Beratungsgespräch in einem Brandschutz-Fachbetriebe kann man sich informieren, welcher Feuerlöscher – je nach Umstand und Wohnsituation – am besten für einen geeignet ist.

Außerdem übernimmt der Fachbetrieb auch die umweltgerechte Entsorgung von defekten oder älteren Feuerlöschern. Da viele Schaumlöscher mit synthetischen Fluorverbindungen befüllt sind, die umweltgefährdend sind, müssen diese im Rahmen der sachkundigen Prüfung direkt ausgetauscht und fachgerecht entsorgt werden.

Adressen von lokalen Brandschutz-Fachbetrieben findet man – nach PLZ-Bereichen sortiert – beim Bundesverband Brandschutz-Fachbetriebe e.V.

(Quelle: Bundesverband Brandschutz-Fachbetriebe e.V. (bvbf))

Schlagwörter

Transparenz

Erstmals veröffentlicht
02.09.2023, 11:03 Uhr

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