Was Eltern wissen müssen Neuregelung für 2024: Kinderreisepass wird abgeschafft

Ab Januar 2024 können keine Kinderreisepässe mehr beantragt werden.
Ab Januar 2024 können keine Kinderreisepässe mehr beantragt werden. (Bild: LightFieldStudios/ iStock / Getty Images Plus)

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Der Kinderreisepass hat ausgedient. Stattdessen gibt es für Reisen außerhalb der EU ab nächstem Jahr nur noch den elektronischen Reisepass, der Vorteile bietet, aber auch teurer ist. Der ADAC informiert.

Das Wichtigste zuerst: Reisepässe für Kinder kosten künftig 37,50 statt 13 Euro. Der Vorteil: Eine weltweite Gültigkeit. Eltern, die mit ihren Kindern ins Ausland reisen, benötigen für die Kleinen einen Ausweis, auch innerhalb der EU.

Geht es in Länder außerhalb der EU, ist ein Reisepass nötig. Dies ist nicht neu und ließ sich bislang vergleichsweise preiswert mit dem Kinderreisepass (für Kinder unter zwölf Jahren) bewerkstelligen.

Elektronischer Reisepass für Kinder

Neu ist jetzt, dass aufgrund einer Gesetzesänderung der Bundesregierung der Kinderreisepass abgeschafft wird. Nun brauchen alle Kinder, sobald es insAusland außerhalb der EU geht, einen ganz normalen Reisepass, elektronisch mit Chip. Bei Reisen innerhalb der Europäischen Union bzw. im Schengen-Raum genügt ein Personalausweis (Preis: 22,80 Euro), der für die Kleinen auf besonderen Antrag auch ausgestellt werden kann.

Ab Januar 2024 können keine Kinderreisepässe mehr beantragt werden. Es ist aber davon auszugehen, dass bereits ausgestellte Kinderreisepässe ihre Gültigkeit behalten.

(Quelle: ADAC)