Trauriger Fund Bergsteiger finden Leiche an der Zugspitze

Bergsteiger finden Leiche an der Zugspitze
Grausiger Fund: Bergsteiger entdecken an der Zugspitze eine tote Person im Schnee. (Bild: picture alliance/dpa | Angelika Warmuth)

Am Mittwoch machten Alpinisten eine gruselige Entdeckung. Unweit des Klettersteigs beim Höllentalferner fanden sie eine männliche Leiche im Schnee.

Mit so einem Fund rechnet niemand in den Bergen. Das geht wahrscheinlich jedem nahe. Unweit vom Einstieg zum Gipfelklettersteig entdeckten drei Bergsteiger eine männliche, leblose Person im Schnee vor. Sie setzten unmittelbar einen Notruf ab.

Schock bei den Bergsteigern

Der Notarzt konnte leider nur noch der Tod des 34-jährigen Bergsteigers festgestellt werden. Die drei Alpinisten wurden mittels Rettungshubschrauber ins Tal verbracht und durch den Kriseninterventionsdienst der Bergwacht betreut.

Zwei Polizeibergführer der Alpinen Einsatzgruppe übernahmen die Unfallaufnahme am Unglücksort, die Bergung des Leichnams und die Ermittlungen im Todesfall.

Verunglückter Bergsteiger stürzte aus großer Höhe

Vermutlich ereignete sich der tödliche Absturz schon im Laufe des Dienstags. Mit hoher Wahrscheinlichkeit war der Bergsteiger laut Polizeibericht ohne Begleitung im Aufstieg unterwegs. Der Sturz erfolgte aus großer Höhe aus dem Klettersteig auf den Ferner. Dort rutschte der Mann weitere 100 Meter auf dem Schnee talwärts. Die erlittenen Verletzungen dürften unmittelbar zum Tod geführt haben. Der genaue Unfallhergang ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Im Einsatz war ein Großaufgebot an Rettungskräften.

In höheren Lagen immer noch winterliche Verhältnisse

Die Alpine Einsatzgruppe der Polizei und die Bergwacht weisen darauf hin, dass in höheren Lagen immer noch sehr viel Schnee bei relativ winterlichen Verhältnissen vorzufinden ist. Für Bergtouren bedarf es derzeit eines guten Risikomanagements.

(Quelle: Polizeipräsidium Oberbayern Süd)