Der Weltknuddeltag wurde durch den US-amerikanischen Pfarrer Kevin Zaborney 1986 ins Leben gerufen und erstmals in den USA begangen. Als Datum wählte Zaborney den zeitlichen Mittelpunkt zwischen Weihnachten und dem Valentinstag, da in dieser Zeit die trübe Stimmung sehr stark die Gefühlswelt beeinflusse.
Dass Knuddeln und kuscheln obendrein sogar gesund sind, wurde vom Zentrum für Hirnforschung der Medizinischen Universität Wien anlässlich des Weltknuddeltages im Jahr 2013 bekannt gegeben. Kuscheln wirkt äußerst positiv auf die Beteiligten und kann helfen, Stress abzubauen und Ängste zu verringern. Ebenso kann es den Blutdruck senken und das Immunsystem stärken. Sogar die Konzentrationsfähigkeit und die Gedächtnisleistung können dadurch gefördert werden. So wirkt sich das Kuscheln und Knuddeln schließlich auf das gesamte Wohlbefinden eines Menschen aus. Verantwortlich dafür ist das Hormon Oxytocin, welches beim Kuscheln vermehrt ausgeschüttet wird. Aber auch das soziale Verhalten und die gegenseitige Zuneigung werden dadurch gestärkt, nicht nur zwischen Eltern und Kindern, sondern auch zwischen Liebespaaren. Überhaupt hat es Oxytocin faustdick hinter den Ohren und wird nicht umsonst auch als „Botenstoff der Liebe“, als „Treue-“, „Glücks“- oder „Kuschelhormon“ bezeichnet.
Das „Knuddelopfer“ sorgfältig auswählen
All die positiven Auswirkungen gelten nur beim Knuddelkontakt zwischen vertrauten Personen, bei denen wechselseitig Gefühle für den anderen im Spiel sind und diese entsprechende Signale aussenden. Nur dann werden die genannten Glückshormone freigesetzt.
Es gibt sogar eine offizielle Website zum Weltknuddeltag und bekannte Persönlichkeiten werden gewählt. Fußballtrainer Jürgen Klopp wurde 2017 zur „meist geknuddelten Person des Jahres“ gewählt. 2009 war es US-Präsident Barack Obama.
Mehr Infos: www.weltknuddeltag.de
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