Am Sonntagmorgen kam es während einer Wanderung am Gigalitz (3.001 m) zu einem tragischen Alpinunfall. Eine deutsche Wanderin stürzte rund 300 m in die Tiefe. Im Montafon starb ein 50-Jähriger durch einen Sturz am Zimbajoch.
Die in Tirol wohnhafte Deutsche unternahm mit ihrem österreichischen Lebensgefährten am Sonntag eine Bergtour. Das Paar wollte über die Greizer Hütte auf den Gigalitz. Beim Abstieg mittags auf derselben Route stolperte die 28-Jährige unterhalb des Gipfels. Dabei stürzte sie laut Polizei über die steile, felsige Südflanke des Berges über 280 Meter ab. Der Unfall geschah direkt vor den Augen ihres Partners, auch andere Wanderer beobachteten den dramatischen Sturz.
Das Team des alarmierten Rettungshubschraubers konnte vor Ort nur noch den Tod der 28-Jährigen feststellen. Die Bergung des Leichnams wurde mit dem Polizeihubschrauber durchgeführt.
Tödlicher Alpinunfall am Zimbajoch
Am 17. Juni stieg ein 50-jähriger Deutscher Urlauber auf die Sarotlahütte (Vorarlberg) auf, um nach einer Übernachtung über das Zimbajoch (2.643 m) ins Tal abzusteigen. Da der Mann am 21. Juni noch immer nicht Zuhause war, verständigten seine Angehörigen die Polizei und eine großangelegte Suchaktion wurde gestartet. Die Bergrettung Vandans fand schließlich den Leichnam des Vermissten in einer felsdurchsetzten Steilrinne südlich des Zimbajochs.
Halt verloren und in Felsrinne gestürzt
Der Verunglückte wurde durch den Polizeihubschrauber geborgen.
Die Ermittlungen ergaben, dass der Wanderer auf dem schifrigen Untergrund den Halt verloren haben dürfte und dadurch über einen rund 50 Grad steilen Grashang in eine Felsrinne stürzte. Dabei zog sich der 50-Jährige tödliche Verletzungen zu.
(Quelle: LPD Vorarlberg/Tirol)