TTF Ochsenhausen sind auf die nächsten Punkte aus

TTF Ochsenhausen sind auf die nächsten Punkte aus
Werden beim Tabellenletzten voraussichtlich anders aufgestellt sein: die TTF Ochsenhausen. (Bild: Verein)
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Redaktion

Ochsenhausen – Nach dem Spiel ist vor dem Spiel, das gilt einmal mehr für die TTF Liebherr Ochsenhausen, die am Dienstag, 9. Februar, ihr drittes Bundesligaspiel binnen fünf Tagen bestreiten. Man reist nach Hessen zu Ligaschlusslicht TTC OE Bad Homburg und ist – laut Vereinsmitteilung – nach zwei Siegen gegen hochkarätige Teams (3:2 gegen Düsseldorf, 3:1 in Grünwettersbach) optimistisch, ab 19 Uhr den dritten Sieg in Folge einzufahren.

Gelänge dies, hätte man drei Spieltage vor Rundenende – so die TTF weiter – ein solides Polster auf die Nicht-Play-Off-Plätze und wäre voll auf Endrundenkurs. Und: Es ist nicht unbedingt damit zu rechnen, dass beide Topstars der TTF – Hugo Calderano (Bilanz 14:1) und Simon Gauzy (20:4) – im Bad Homburger Stadtteil Ober-Erlenbach, knapp 15 Kilometer nördlich von Frankfurt/Main gelegen, zum Einsatz kommen werden.

Aufsteiger Bad Homburg (2:34 Punkte) wird die rote Laterne nach den jüngsten Ergebnissen kaum mehr loswerden und muss darauf hoffen, dass es keinen Aufsteiger gibt, um in der TTBL zu verbleiben.

Die junge Truppe um den im Jahr 2021 erst einmal eingesetzten routinierten Brasilianer Gustavo Tsuboi habe zwar wiederholt gute Ansätze gezeigt, war aber nicht clever und ausgebufft genug, die sich bietenden Chancen auch zu nutzen.

Dabei hätte man Großes vor und möchte sich – ab der kommenden Saison mit Trainerlegende Helmut Hampl als Sportdirektor – mittelfristig weiter in Richtung Spitze orientieren und verstärkt deutsche Talente nach oben führen. Doch nun müsse man erst einmal hoffen, überhaupt erstklassig zu bleiben.

Eine positive Bilanz (6:4) weist lediglich der 35-jährige Gustavo Tsuboi (Weltrangliste Platz 36) auf, der aber vermutlich am Dienstagabend im „Wingert Dome“ nicht spielen wird. Hinter ihm stehen vier „junge Wilde“ auf der Liste, deren Ausbeute sich in Grenzen hält, die allerdings ihre Matches vielfach knapp verloren haben.

Die Rede ist von den beiden 19-jährigen Russen Lev Katsman (Bilanz 2:18) und Maksim Grebnev (2:5), dem ein Jahr älteren Rumänen Rares Sipos (4:18) sowie dem 23-jährigen Deutschen Nils Hohmeier aus dem Juniorenkader des DTTB (0:6). Das Doppel Katsman / Grebnev spielt auf gutem Niveau und ist auch international erprobt.

„Auch am Dienstag heißt es wieder volle Konzentration bei einem Gegner, den man eigentlich schlagen muss“, spricht TTF-Präsident Kristijan Pejinovic Klartext und ergänzt: „Wir wollen die Punkte mit nach Ochsenhausen nehmen. Deswegen dürfen wir uns auch nach vermutlich anstrengender Anreise keinen Durchhänger erlauben.“