Der Gemeinderat Kressbronn hat sich mit den heimischen Landwirten solidarisiert und sich gegen die geplanten Maßnahmen der Bundesregierung ausgesprochen.
Die Zustände des politischen Aschermittwochs in Biberach sind für viele noch präsent. Jetzt haben drei Bürger am vergangenen Samstag für den demokratischen Zusammenhalt eine Mahnwache vor der Stadthalle organisiert. Ein Landwirt kam auch zu Wort.
Nach den Zuständen, die sich am vergangenen politischen Aschermittwoch in Biberach zugetragen haben, setzen sich zwei Bürger für den demokratischen Zusammenhalt ein. Im Zuge dessen, organisieren sie am Samstag eine Mahnwache.
Der Landesbauernverband in Baden-Württemberg sowie die hiesigen Kreisbauernverbände hatten nicht zu den Protesten am Aschermittwoch in Biberach aufgerufen und waren nicht in deren Organisation involviert. Der Landesbauernverband äußert sich dazu wie folgt.
„Der „Politische Aschermittwoch der Grünen“ ist eigentlich von jeher ein „Fest der Demokratie, des Austausches und freilich auch der Diskussion,“ so Oberbürgermeister Norbert Zeidler- was sich dieses Jahr in seiner Stadt abgespielt habe, bezeichnete das Biberacher Stadtoberhaupt als „beklemmend und beschämend.“
Mit einer Vielzahl an Aktionen haben sich Bauern in den letzten Tagen landesweit Gehör verschafft, um für den Erhalt der Agrardieselrückvergütung zu kämpfen. So standen die Landwirte beispielsweise bei Mahnfeuern, Kundgebungen in Städten, auf Parkplätzen des Lebensmitteleinzelhandels und bei Gesprächen mit Bürgern Rede und Antwort.
Aufgrund angemeldeter Versammlungen des Bauernverbands kann es im Landkreis Lindau am Mittwoch an den Autobahnauffahrten Weißensberg und Lindau zeitweise zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen.
Ende der Woche werden bundesweit weitere Aktionen stattfinden. Der LBV erklärt, warum gerade der Agrardiesel so wichtig für die einheimische Landwirtschaft ist.
Nach der Aktionswoche mit über hunderttausend Traktoren, zahlreichen Kundgebungen und großem Verständnis in der Bevölkerung drängen der Deutsche Bauernverband (DBV) und seine Landesbauernverbände weiter auf die vollständige Rücknahme der geplanten Steuererhöhung für Agrardiesel.
Bauern protestierten heute bundesweit gegen die Agrarpolitik der Bundesregierung. In Ravensburg kamen rund 2.000 Landwirte zusammen. Die Bauernverbände betonten im Vorfeld, gewaltfrei zu demonstrieren.
Obwohl die Ampelkoalition Teile der geplanten Subventionsstreichungen zurückgenommen hat, gehen tausende Landwirte am heutigen Montag auf die Straße. Der Berufsverkehr rund um Ravensburg war und ist noch betroffen.
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