Islanders sichern sich verdienten Derbysieg in Memmingen

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Memmingen – Die EV Lindau Islanders sind mit einem 4:2-Erfolg von ihrem Auswärtsspiel in der Eishockey-Oberliga Süd bei den Memmingen Indians zurückgekehrt. Beim Derby am Hühnerberg war es erneut Lucas Di Berardo der das Tor der Gäste hütete. Als Back-Up war David Heckenberger auf der Bank der Lindauer.
Vom ersten Bully weg, konnte man der Partie – laut EVL-Vereinsmitteilung – anmerken, dass es hier für beide Mannschaften um einiges ging. Die Islanders ging es darum, den Anschluss ans Mittelfeld zu verkürzen, den Indians darum, die Lindauer und die anderen Verfolger auf Abstand zu halten.
Bis zur 9. Spielminute ging es zwar hin und her, aber ohne zwingende Torchancen. Dies änderten die Islanders dann allerdings. Nach einem schönen Puckgewinn an der Bande bediente Florian Lüsch mit einem Zuckerpass Fredrik Widén der mit einem schönen Schuss zum 0:1 einnetzte.
Nach diesem Gegentreffer waren die Indians angestachelt und agierten offensiv stärker, die Verteidigung und Di Berardo standen aber gut. Richtig gefährlich wurde es dann, als die Islanders die erste Strafe der Partie kassierten, diese wurde aber mit einem guten Penaltykilling ohne Gegentreffer überstanden.
Die Indians kamen nach der ersten Drittelpause wacher aus der Kabine, was sich in der 23. Minute in etwas Zählbarem niederschlug. Nach einem Fehler im Spielaufbau konnte Christopher Kasten von den Indians alleine auf Di Berardo zusprinten und zum 1:1-Ausgleich verwandeln.
Kurz darauf waren es erneut zweimal die Indians mit der Chance auf den Führungstreffer – einmal war die Latte auf der Seite der Gäste, bei der nächsten Großchance vereitelte Di Berardo überragend und hielt – so der EVL – den Ausgleich fest. Im Anschluss an diese Aktion nahm Headcoach Gerhard Puschnik die Auszeit der Lindauer.
Nach diesem kurzen Break waren die Lindauer wieder voll da und erarbeiteten sich ihrerseits Chancen. Eine solche nutzte Corvin Wucher in der 27. Minute zu seinem ersten Treffer im Profibereich. Das 1:2 erzielte er nach Vorarbeit von Patrick Raaf-Effertz. Ein Powerplay kurze Zeit später brachte einen krachenden Pfostentreffer, aber kein weiteres Tor.
Vollzählig waren beide Teams dann nur kurz, bevor Memmingen kurz hintereinander mit zwei Mann auf die Strafbank musste. Diese doppelte Überzahl nutze der EV Lindau eiskalt. Nach einem Assist von Simon Klingler, packte Dominik Ochmann einen seiner Gewaltschüsse aus und traf in der 33. Minute zum 1:3.
Ein Unterzahlspiel verteidigten die Islanders im weiteren Verlauf noch souverän, dann ging es mit einer Zwei-Tore-Führung in die letzte Pause. Kurz vor Ende des zweiten Drittels, fuhren die Memminger einen unnötig harten Check gegen die Islanders, weshalb man noch mit gut anderthalb Minuten Powerplay ins letzte Drittel startete.
Ein Treffer aber gelang nicht in der frühen Phase des Spielabschnitts. Eine Strafzeit gegen die Islanders – kurze Zeit später – blieb ohne Gegentor, das Penaltykilling war überragend. Als die Islanders in einer „Drei gegen Fünf“-Unterzahl agieren mussten, erzielte Grözinger in der 50. den Anschlusstreffer zum 2:3. Nun war – laut EV Lindau – richtig Pfeffer in der Partie.
Gut zwei Minuten vor Ende der Partie nahm Memmingen die Auszeit und zog den Goalie. Dies rächte sich nur kurze Zeit später: Daniel Schwammberger erzielte in der 59. Minute mit einem schönen Schuss aus dem eigenen Drittel den 2:4-Endstand mit einem Empty-Net-Treffer. Am Sonntag geht es in der Lindauer Eissportarena gegen den Tabellenführer aus Selb um 17 Uhr weiter.
Tore:
EVL#97 Widén, 9. Min., 0:1
ECDC#55 Kasten, 23. Min., 1:1
EVL#93 C. Wucher, 27. Min., 1:2
EVL#21 Ochmann, 33. Min., 1:3
ECDC#93 Grözinger, 50. Min., 2:3
EVL#8 Schwamberger, 59. Min., 2:4
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Was bedeutet das?Transparenz
- Erstmals veröffentlicht
- 16.01.2021, 11:47 Uhr
- Letzte Aktualisierung
- 05.01.2023, 16:25 Uhr





