Islanders biegen dank gutem Powerplay auf die Siegerstraße ein

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Landsberg – Am Lech in Landsberg hat es – laut Vereinsmitteilung – auf dem Weg zum 8:3-Erfolg im Kasten keine Änderung gegeben: Lucas Di Berardo blieb wie im Derby im Tor, Dominik Hattler agierte als Back-Up. Florian Lüsch und Michael Wirz waren nach der Pause das erste Mal wieder im Kader.
Nach gut zwei Minuten Spielzeit im ersten Drittel, gab es das erste Powerplay für die Islanders. Es dauerte dann gut eine weitere Minute, bis die Gäste dies zu einem Treffer nutzten. Nach Vorarbeit durch Dominik Ochmann, erzielte Daniel Schwamberger mit einem schönen Schlenzer das 0:1. In der 4. Spielminute nutzten die Islanders die nächste Chance sogleich zu einem weiteren Tor.
Marvin Wucher und Linus Lundström leisteten die Assists und Nikolas Oppenperger vollendete zum 0:2. Sein erster Treffer seit der Rückkehr nach Lindau. Die Landsberg Riverkings mussten sich nach den zwei schnellen Gegentreffern ein wenig schütteln, erzielten in der 7. Minute, durch Maximilian Welz, aber den 1:2-Anschluss. Ein Unterzahlspiel der EVL-Islanders – kurze Zeit später – blieb folgenlos. Die Mannschaft vom Lech war jetzt aber besser in der Partie und kam in der 12. Spielminute zum 2:2-Ausgleich durch Adriano Carciola. Als es dann erneut ein Powerplay für Lindau gab, wurde dies in der 14. Minute erneut zu einem Treffer genutzt.
Ein Schuss von der blauen Linie knallte hinter dem Tor an das Plexiglas und kam direkt über dem Tor der Landsberger zurück, als Andreas Farny am schnellsten reagierte und den Puck unter Mithilfe des HCL-Goalies zum 2:3 einschob. Als es kurz vor Ende des Drittels erneut ein Powerplay gab, konnte Fredrik Widén, nach Vorarbeit durch Damian Schneider und Patrick Raaf-Effertz, in der 19. Spielminute auf 2:4 stellen.
Das zweite Spieldrittel war lange ausgeglichen, ohne zwingende Torchancen auf beiden Seiten. Zur Mitte des Drittels gab es dann für die Islanders erneut ein Powerplay, es blieb zum ersten Mal an diesem Abend ohne Treffer. Nach dem überstandenem Unterzahlspiel konnten sich die Riverkings immer wieder im Drittel der Islanders festsetzen, das Team aber stand gut in der Defensive. Ein Tor der Hausherren konnten sie auch verhindern, als sie in Unterzahl gerieten. Kurz vor Ende des zweiten Drittels wurde es dann hitzig, ein Lindauer Spieler und ein Landsberger Spieler mussten nach einer kleinen Kampfeinlage mit jeweils 5+SD vom Eis. Diese Regelung ist in den Statuten des DEB, zu Zeiten von Covid-19, so hinterlegt.
Durch eine zusätzliche Strafe gegen Lindau wegen Bandenchecks, spielten die Riverkings kurz vor der Pause im Powerplay. Dieses nutzten sie durch Hayden Trupp in der 39. Minute zum 3:4 Anschluss. Der Start in den letzten Spielabschnitt hätte für die Islanders – laut Mitteilung – nicht besser beginnen können. Nach schwedischen Assists von Linus Lundström und Fredrik Widén, in der 41. Minute, erzielte Nikolas Oppenberger mit seinem zweiten Treffer des Abends das 3:5. Ein Powerplay von Lindau – kurze Zeit später – konnte nicht zu einem weiteren Treffer genutzt werden. Die Islanders waren im weiteren Verlauf spielbestimmend und wollten den so berühmten Sack zumachen, die Riverkings verteidigten allerdings mühelos.
Gut zehn Minuten vor dem Ende der Partie musste ein Landsberger Spieler das Eis mit einer 5+SD-Strafe verlassen, nachdem er einen Check von hinten gefahren hat. Der Lindauer Spieler hat sich in der Aktion aber nicht verletzt, weshalb die ausgesprochene Strafe schon sehr hart gepfiffen war. Die fünfminütige Überzahl nutzten die Islanders durch Damian Schneider in der 53. Minute zum 3:6 und durch Kapitän Andreas Farny in der 55. Minute zum 3:7. Als Landsberg nochmals auf die Strafbank musste, schlugen die Inselstädter erneut eiskalt zu. Nach Vorarbeit von Daniel Schwamberger und Andreas Farny, erzielte Dominik Ochmann den Treffer zum 8:3-Endstand.
Zwei schlechte Nachrichten aus EVL-Sicht gab es auch, da Linus Lundström und Julian Tischendorf mit Verletzungen kurz vor Ende der Partie vom Eis mussten. Am Sonntag, 13. Dezember, geht es mit dem Heimspiel gegen die Höchstadt Alligators weiter (18 Uhr). Co-Kommentator bei „SpradeTV“ ist Tobias Fuchs.
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Was bedeutet das?Transparenz
- Erstmals veröffentlicht
- 12.12.2020, 12:12 Uhr
- Letzte Aktualisierung
- 10.01.2023, 10:19 Uhr





