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Islanders müssen den Sieg dem Gegner überlassen

Lesezeit 3 Minuten
Haben gegen die Alligators aus Höchstadt nichts holen können: die Islanders des EV Lindau (blaue Trikots).
Haben gegen die Alligators aus Höchstadt nichts holen können: die Islanders des EV Lindau (blaue Trikots). (Bild: EV Lindau Islanders)

Lindau – Die EV Lindau Islanders haben in der Eishockey-Oberliga Süd gegen den Höchstadter EC eine 3:6-Heimniederlage kassiert. Dabei mussten die Islanders – laut Vereinsmitteilung – gegen den langjährigen Rivalen aus dem Aischgrund ohne den gesperrten Florian Lüsch und den verletzten Julian Tischendorf antreten. Im Tor begann – wie die siegreichen Spiele zuvor – Lucas Di Berardo.

Die erste Chance der Partie ging auf das Konto der Gäste, nachdem der Puck von der Bande hinter dem Tor zurücksprang und der Alligators-Stürmer gedankenschneller war, aber an Lucas Di Berardo scheiterte. Als die Islanders ebenfalls früh in Unterzahl agieren mussten, stand die Verteidigung souverän.

Gerade als die Lindauer besser in der Partie waren, nutzten die Gäste einen Konter zum 0:1. Der Topscorer der Alligators – Anton Seewald – war der Torschütze in der 7. Spielminute. Als Lindau dann auf den Ausgleich drückte, konnten die Höchstadter erneut kontern, wurden im letzten Moment aber durch einen Lindauer regelwidrig gestoppt und kassierten einen Penalty.

Diesen vergab Milan Koustourek aber für die Franken. In der 12. Spielminute, als Lindau sich erneut im Angriffsdrittel festspielte, wurde  es – trotz mehrere guter Abschlüsse – nichts mit dem Ausgleich. Fast im Gegenzug war es erneut Anton Seewald der zum 0:2 traf, als die Defensive der Hausherren einen kurzen Moment unaufmerksam war. Gerhard Puschnik, der Headcoach der Islanders, nahm daraufhin schon seine Auszeit.

Als der EV Lindau dann das erste Powerplay bekam, nutzte er dieses auch sofort. Nach Vorarbeit von Daniel Schwamberger und Patrick Raaf-Effertz, war es Fredrik Widén mit einem Schuss von der blauen Linie zum 1:2 in der 15. Minute. Statt dem Ausgleich fiel in der 16. Spielminute erneut ein Treffer für die Gäste.

Jari Neugebauer war der Torschütze zum 1:3, welches man – laut EVL – aber als Schlittschuhtor hätte abpfeifen müssen. Gut eine halbe Minute vor Drittelende stand den Islanders dann der Pfosten im Weg, um noch den  Anschluss herzustellen. So ging es mit zwei Toren Unterschied in die erste Pause.

Und: Die Islanders kamen hochmotiviert aus der Kabine und konnten die ersten Chancen für sich verbuchen, Benjamin Dirksen im Kasten der Gäste konnte aber parieren. In der 23. Minute bissen dann aber erneut die Alligators zu und erzielten durch Vitaly Aab den Treffer zum 1:4. Die Islanders steckten jedoch nicht auf und zogen ihr Spiel wieder auf. Als es in der 26. Minute eine Strafe gegen die Franken gab, nutzten die Islanders dieses Powerplay nach nur acht Sekunden erneut.

Vom Bully weg blieb die Scheibe im Besitz von Lindau – von Heatley über Widén und Patrick Raaf-Effertz, war Mark Heatley letztendlich der Torschütze zum 2:4. Gepusht vom Treffer waren es die Islanders mit der nächsten Großchance, Dirksen aber war im letzten Moment zur Stelle. Die Islanders wollten nun den Anschlusstreffer, was den Alligators einige Räume gab. Einen solchen nutzte Milan Kostourek in der 32. Minute zum 2:5.

Ins letzte Drittel startete der EV Lindau mit mehr Zug zum Tor und wollte den Rückstand von drei Toren so nicht stehen lassen. Dieses offensive Spielweise bot für die Alligators natürlich Räume, die Islanders aber standen gut, zumindest bis zur 49. Minute, denn dann nutzten die Alligators erneut einen Konter durch Guft-Sokolov zum 2:6.

Als die Islanders kurz darauf zwei Powerplaysituationen hintereinander hatten, konnte man diese nicht zu einem dritten Treffer nutzen. Kurz vor Ende der Partie gab es eine weitere Strafzeit gegen die Franken, die der EVL zum Endstand von 3:6 ausnutzte. Nach Pass von Raphael Grünholz war Michael Wirz der Torschütze.

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Erstmals veröffentlicht
14.12.2020, 09:16 Uhr
Letzte Aktualisierung
10.01.2023, 10:11 Uhr

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