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Islanders müssen sich erst in der „Overtime“ geschlagen geben

Lesezeit 3 Minuten
Haben erst in der "Overtime" das Nachsehen gehabt: die EV Lindau Islanders.
Haben erst in der "Overtime" das Nachsehen gehabt: die EV Lindau Islanders. (Bild: Archvfoto/Betty Ockert)

Rosenheim – Die EV Lindau Islanders haben ihr Auswärtsspiel in der Eishockey-Oberliga Süd bei den Starbulls Rosenheim erst in der Verlängerung verloren. 4:5 hieß es aus Sicht der Gäste, bei denen zunächst David Heckenberger das Tor hütete, während Lucas Di Berardo als Back-Up agierte.

Das Spiel war – laut EVL-Vereinsmitteilung – gerade einmal drei Minuten alt, da konnten sich die Islanders das erste Mal im gegnerischen Drittel festsetzen. Nach zwei guten Chancen kurz hintereinander, landete die dritte Chance dann im Kasten der Starbulls.

Nach einem Pass von Fredrik Widén, zog Raphael Grünholz mit einem schönen Schlagschuss ab, der durch Damian Schneider unhaltbar zum 0:1 abgefälscht wurde. Auch im weiteren Spielverlauf waren die Islanders hellwach und setzten die Starbulls immer wieder unter Druck, ein Pfostenschuss verhinderte das zweite Tor nur knapp.

Die erste Strafe im Spiel kassierten die Gäste – jedoch ohne Folgen. Eine weitere Strafe gegen Lindau führte dann aber dann doch zum Treffer für die Starbulls. Torschütze im Powerplay war Kyle Gibbons. So ging es mit einem – so der EVL – gerechten Unentschieden in die erste Pause.

Früh im zweiten Spielabschnitt bekam der EV Lindau im Powerplay die Chance auf die Führung, konnte diese aber nicht nutzen. In der 26. Minute waren es dann die Rosenheimer, die den Führungstreffer durch Gibbons erzielten. Dieser Vorsprung hielt gute drei Minuten, als Lindau im zweiten Powerplay antwortete.

Torschütze war Florian Lüsch – nach Assists von Ochmann und Klingler. Als Lindau dann in doppelter Überzahl agierte, traf Patrick Raaf-Effertz zur 3:2-Führung – nur eine Minute später traf dann Kapitän Andreas Farny im einfachen Powerplay sogar zum 4:2. Die Rosenheimer waren in der Folge gereizt und setzten einige Angriffe.

Heckenberger aber vereitelte zwei Angriffe – laut EVL – überragend. So blieb es zur zweiten Pause beim 2:4. Im letzten Drittel agierten die Islanders, nach einer Strafe aus dem zweiten Drittel, anfangs noch in Unterzahl. Dies bestraften die Starbulls auch direkt. In der 41. Minute war Tobias Meier der Torschütze im Powerplay der Rosenheimer.

Die Islanders waren aber nur kurz beeindruckt und agierten in der Folge wieder aktiver in der Offensive. Ab Mitte des Drittels waren die Rosenheimer jedoch klar spielbestimmend und wollten den Ausgleich und die Islanders bekamen in der Defensive so ihre Probleme.

Ein wenig Entlastung gab es, als Rosenheim auf die Strafbank musste – aber Lindau gelang kein Treffer. Dies bestraften die Starbulls in der 57. Minute durch Simon Heidenreich mit dem Ausgleich zum 4:4. Beide Teams waren in diesem intensiven Spiel am Anschlag ihrer Kräfte. Und so ging es in die Overtime.

In dieser, im „Drei gegen Drei“, dauerte es dann gut eine Minute bis zum entscheidenden Treffer. Der EV L verlor den Puck im Angriffsdrittel, sodass Tobias Meier diesen Fehler zum Kontertor und 5:4-Endstand nutzte. Am Freitag, 5. Februar, geht es für die Islanders zu den EHF Passau Black Hawks (20 Uhr).

Tore:

EVL#20 Schneider, 3. Min., 0:1
SBR#9 Gibbons, 17. Min., 1:1
SBR#9 Gibbons, 26. Min, 1:2
EVL#98 Lüsch, 29. Min., 2:2
EVL#46 Raaf-Effertz, 33. Min., 2:3
EVL#68 A. Farny, 34. Min., 2:4
SBR#83 Meier, 41. Min., 3:4
SBR#20 Heidenreich, 57. Min., 4:4
SBR#83 Meier, 61. Min, 5:4

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Erstmals veröffentlicht
01.02.2021, 09:19 Uhr
Letzte Aktualisierung
05.01.2023, 14:41 Uhr

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