Sascha Weber landet auf dem siebten Platz

Sascha Weber landet auf dem siebten Platz
Macht auf ungewohntem Terrain eine gute Figur: Sascha Weber. (Bild: TREK | VAUDE)
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Redaktion

Nenzing – Durch die vielen Rennausfälle der vergangenen Wochen, sind die TREK | VAUDE-Fahrer Gregor Raggl, Philipp Handl und Sascha Weber beim Großen Preis von Vorarlberg an den Start gegangen. Und: Sascha Weber fuhr dabei – laut Pressemitteilung – einen starken siebten Platz ein.

Alle drei Athleten wollten sich bei den Straßenprofis auf der 160 Kilometer langen und mit rund 2000 Höhenmetern anspruchsvollen Strecke – so der Rennstall weiter – noch etwas Rennhärte holen, bevor es kommende Woche wieder ins Gelände geht.

200 Starter aus 14 Nationen hätten für ein top-besetztes Rennen gesorgt und der Aufstieg auf den Rönsberg war der Gradmesser. Indiz dafür war der Rekordschnitt von 43,3 Stundenkilometern. Und: Die Entscheidung fiel erst am letzten Anstieg, nachdem Sascha Weber das ganze Rennen über attackierte und in den Anstiegen seine Bergfahrerqualitäten unter Beweis stellte.

Zeitgleich – im Foto-Finish – kam Sacha Weber auf Platz sieben ins Ziel. „Ich bin sehr zufrieden und konnte das Rennen ideal zur Vorbereitung nutzen“, kommentierte Weber. Und weiter: „Ich wollte an den Anstiegen das Tempo forcieren, meine Stärke ausspielen und die Straßenfahrer so etwas ärgern. Mir war klar, dass ich am Ende alleine gegen das stark fahrende Jumbo-Visma-Team keine Chance habe und mit knapp 60 Kilo habe ich auch nicht gerade der ideale Sprinterstatur.“

Als MTB-Team habe man sich sicherlich gut präsentiert und bedankte sich bei Thomas Kofler und seinem Team für die erfolgreiche Durchführung der Veranstaltung. Es sei von Anfang an ein ziemlich hektisches und schnelles Rennen gewesen. In Runde zwei setzte sich dann eine Spitzengruppe ab und das Tempo wurde kurzzeitig etwas ruhiger, aber ab Runde drei von neun ging es abermals voll zur Sache.

Verantwortlich dafür sei auch Sascha Weber gewesen, der immer wieder am Berg attackierte und so das Feld in die Länge zog. In der letzten Runde zog der TREK | VAUDE-Fahrer abermals an, fuhr als Erster über die Kuppe und kam mit etwa 25 Mann weg – am Ende sprintete er auf Rang sieben. Gregor Raggl und Philipp Handel unterstützten ihren Teamkollegen – wann immer es ging – und kamen mit dem Hauptfeld ins Ziel.