Klaus Jansen, langjähriger Leiter des Fachbereichs Familie, Integration und Soziales, wurde von OB Michael Beck am Dienstag feierlich in den Ruhestand verabschiedet.
Ob Ausbau der Kindergärten, der Jugend- und Seniorenarbeit, ob Flüchtlingsbetreuung, Ukrainekrise, oder Pandemie – fast immer, wenn es um besondere Projekte oder Herausforderungen ging, war auch Klaus Jansen mit dabei: „Sie hatten einen sehr spannenden Fachbereich, meinen Lieblings-Fachbereich“, so OB Michael Beck bei der Verabscheidung am Dienstag im Rathaus.
20 Jahre war Klaus Jansen beim Fachbereich Familie, Integration und Soziales beschäftigt – 13 Jahre davon als Leiter. In dieser Zeit, so Beck, habe man viel gemeinsam bewegt, gerade im Bereich der Kinderbetreuung, die auch ihm ein besonderes Herzensanliegen war. Aber auch an die verschiedenen Projekte mit Geflüchteten denkt Beck gerne zurück: „Uns war es immer wichtig, die Menschen, die zu uns kommen, gut zu versorgen – und dafür braucht man Leute mit Empathie.“ Dass die ganze Thematik heute durch die aktuellen Diskussionen überlagert sei, sei bedauerlich.
Dass Klaus Jansen einmal den mit 250 Mitarbeitenden größten städtischen Fachbereich leiten würde, war nicht vorgezeichnet. Nach dem Studium der Sozialpädagogik war der gebürtige Stuttgarter zunächst beim Psychosozialen Förderkreis und danach beim Jugendamt des Landkreises beschäftigt. In diese Zeit fiel auch Jansens kurzer Ausflug in die Kommnalpolitik: 1992 kandidierte er für das Amt des Bürgermeisters in seinem Wohnort Mahlstetten. „Fast wären wir also Kollegen geworden“, so Beck, „ich bin aber froh, dass es nicht geklappt hat. Sonst wären Sie ja nicht zu uns gekommen.“
2000 wechselte Jansen dann zur Stadt Tuttlingen und baute dort zunächst als Stadtjugendreferent das JuKuz auf. In die Kernverwaltung wechselte er 2005, zuvor hatte er sich über ein Kontaktstudium an der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl entsprechend weiter gebildet.
In seinen Dankesworten erinnerte Jansen an „viele tolle Momente, auch in Krisensituationen.“ Man habe im Kollegenkreis immer gut zusammengearbeitet. Und auch, wenn er jetzt gerne gehe: „Ich habe mich hier immer mordsmäßig wohl gefühlt.“
(Pressemitteilung: Stadt Tuttlingen)