Die Stadt Tuttlingen öffnet die Türen ihrer Hackschnitzelanlage im Hasenholz. Besucher erhalten Einblicke in die Nutzung von Restholz für die Fernwärmeversorgung.
Wie die Energieversorgung der Zukunft in Tuttlingen aussehen kann, zeigt eine Exkursion zur Hackschnitzelanlage im Hasenholz. Dazu lädt die Stadt Tuttlingen am Donnerstag, 25. Juni 2026, von 16.00 bis 17.30 Uhr ein.
Bei der Energiewende in Tuttlingen spielt neben Windkraft und Photovoltaik auch der Gemeindewald eine wichtige Rolle. Ziel ist es, langfristig unabhängiger von fossilen Energieträgern zu werden und den CO₂-Ausstoß zu senken. Dazu gehört auch das Heizen mit nachwachsenden Rohstoffen.
Im Mittelpunkt der Führung steht die neue Hackschnitzelanlage im Hasenholz. Dort wird Restholz aus dem Gemeindewald zu Hackschnitzeln verarbeitet und für die Fernwärmeversorgung genutzt. Das Holz wird dabei ausschließlich durch die Wärme der Sonne getrocknet.
Einblicke in die Technik
Während der Exkursion erhalten die Teilnehmenden Einblicke in die Abläufe der Anlage. Zudem wird erläutert, welches Potenzial diese Technik für die Energieversorgung sowie für die kommunale und private Forstwirtschaft habe.
Die Leitung der Exkursion übernimmt der Leiter des Tuttlinger Forstamtes Michael Hager.
Anmeldung erforderlich
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Eine vorherige Anmeldung ist jedoch unter vhs-tuttlingen.de oder telefonisch unter 07461/9691-0 erforderlich.
Die Exkursion bildet den Abschluss einer Veranstaltungsreihe der Stadt Tuttlingen und der volkshochschule Stadt und Landkreis Tuttlingen zum Thema Energiewende.
(Quelle: Stadt Tuttlingen)