Gremium wird kleiner Konstituierende Sitzung des Gemeinderats Tuttlingen: Zwei neue Ortsvorsteher

Konstituierende Sitzung des Gemeinderats Tuttlingen: Zwei neue Ortsvorsteher
Etwas kleiner geworden: Statt bisher 37 gehören dem neuen Gemeinderat nun 32 Mitglieder an. (Bild: Stadt Tuttlingen)
WOCHENBLATT
WOCHENBLATT

Möhringen und Nendingen bekommen neue Ortsvorsteher, die ehrenamtlichen Stellvertreter des OB wurden größtenteils in ihren Ämtern bestätigt. In seiner konstituierenden Sitzung am Montag besetzte der neue Gemeinderat außerdem die verschiedenen Ausschüsse neu.

Andreas Speck (CDU) wird neuer Ortsvorsteher von Möhringen, Daniel Milkau (CDU) übernimmt diese Funktion in Nendingen. Speck und Milkau lösen die bisherigen Ortsvorsteher Günther Dreher und Franz Schilling ab, die beide nicht mehr für den Ortschaftsrat kandidiert hatten. Keine Änderung gab es in Eßlingen: Hier wurde Armin Schmid in seinem Amt bestätigt.

Nachdem bereits die drei Ortschaftsräte in ihren konstituierenden Sitzungen entsprechende Vorschläge beschlossen hatten, wurden die drei Ortsvorsteher nun auch vom Gemeinderat formell gewählt und können ihre Ämter nun antreten. Im Rahmen seiner konstituierenden Sitzung besetzte der Tuttlinger Gemeinderat aber auch noch zahlreiche weitere Ämter.

Größtenteils in ihren Funktionen bestätigt wurden dabei die ehrenamtlichen Stellvertreter des Oberbürgermeisters. Sie übernehmen zum Beispiel repräsentative Aufgaben, wenn weder OB Michael Beck noch EBM Uwe Keller verfügbar sind. Wie bisher stellt jede Fraktion einen Stellvertreter. Vier davon bekleideten schon bisher dieses Amt: Dr. Cornelia Seiterich-Stegmann als Vertreterin der CDU, Dr. Ulrike Martin für die LBU, Manfred Mussgnug für die SPD sowie Michael Meihack für die FW. Neu ist Peter Stresing (AfD). Seine Liste hat bei der Wahl am 9. Juni erstmals Fraktionsstärke erreicht und wird daher nun auch einen der OB-Stellvertreter stellen – anders als die FDP, die mit zwei statt bisher drei Mitgliedern keine Fraktion mehr ist.

Eine große Veränderung ist die Größe des Gemeinderats, der von zuletzt 37 auf nun 32 Mitglieder schrumpft. Der Grund: Durch die Abschaffung der Unechten Teilortswahl entfallen diverse Überhangs- und Ausgleichsmandate.

Die neue Zusammensetzung des Gremiums spiegelt sich auch in den Ausschüssen wider. Dem Verwaltungs- und Finanzausschuss (VFA) gehören 17  Ratsmitglieder an. CDU: Renate Gökelmann, Joachim Klüppel, Dr. Cornelia Seiterich-Stegmann, Bernd Riegger, Michael Seiberlich, Fabia Koloczek; LBU: Hans-Martin Schwarz, Felicitas Guggenberger, Uwe Schwartzkopf, Karin Trommer; FW: Till Haendle, Daniel Häßler, Sabine Meihack; SPD: Manfred Mussgnug, Susi Hein; AfD: Peter Stresing; FDP: Jacqueline Ferraro.

Der Technische Ausschuss (TA) hat ebenfalls 17  Mitglieder: CDU: Axel Enslin, Franz Schilling, Joachim Hilzinger, Janne Guddei, Fabia Koloczek, Michael Seiberlich; LBU: Dr. Ulrike Martin, Uwe Schwartzkopf, Katja Rommelspacher, Jens Metzger; FW: Michael Meihack, Michael Wolf, Daniel Häßler; SPD: Eva Zepf, Henner Lamm; AfD: Peter Stresing; FDP: Hans-Peter Bensch.

In seiner konstituierenden Sitzung beschlossen die Rätinnen und Räte außerdem die neue Besetzung des Umlegungsausschusses und des Gutachterausschusses sowie die städtischen Vertreter in der Verbandsversammlung Gewerbepark Neuhausen-Tuttlingen, im Aufsichtsrat der Tuttlinger Wohnbau, im Aufsichtsrat der Tuttlinger Bäder GmbH, im Aufsichtsrat der Tuttlinger Parkhaus GmbH, im Aufsichtsrat der SWT und den entsprechenden Gesellschafterversammlungen, im Beirat für geheimzuhaltende Angelegenheiten, im Schulbeirat, im Gemeinsamen Ausschuss der VG, im Kunstkaufgremium, im Beirat für Umwelt und Mobilität, im Ältestenrat, im Seniorenbeirat, im Forum für interkulturellen Austausch und Integration sowie im Stiftungsrat der Tuttlinger Bürgerstiftung.

Die vollständigen Listen können im Ratsinfosystem auf www.tuttlingen.de eingesehen werden.

(Pressemitteilung: Stadt Tuttlingen)