Das Otto-Hahn-Gymnasium in Tuttlingen nimmt langsam Form an

Besuch im künftigen Rektorat: OB Michael Beck und Fachbereichsleiter Stefan Hermann sowie weitere Vertreter der Stadtverwaltung beim Ortstermin auf der OHG-Baustelle.
Besuch im künftigen Rektorat: OB Michael Beck und Fachbereichsleiter Stefan Hermann sowie weitere Vertreter der Stadtverwaltung beim Ortstermin auf der OHG-Baustelle. (Bild: Stadt Tuttlingen)

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Das Immanuel-Kant-Gymnasium ist fertig, beim Otto-Hahn-Gymnasium Altbau schreiten die Arbeiten voran – Tuttlingens größte Baustelle steuert auf den Endspurt zu.

Noch vor kurzem stand nur noch ein Betongerippe, mittlerweile wird wieder erkennbar, dass es sich beim Gebäude um eine Schule handelt. „Beim Trockenbau sind wir schon weit“, so Stefan Hermann, Fachbereichsleiter Hochbau bei der Stadt Tuttlingen.

Bei einem Vor-Ort-Termin dieser Tage wurde aber auch deutlich, dass vor den Handwerkern noch jede Menge Arbeit liegt: Das Schulgebäude aus den 1970er-Jahren wurde schließlich komplett entkernt und muss nahezu komplett neu aufgebaut werden. Von der alten Ausstattung sind nur noch einige Treppengeländer erkennbar. Schon erkennt man aber die neue Raumaufteilung, die den aktuellen Anforderungen eines Gymnasiums entspricht. „Die Rohsubstanz des OHG ließ uns hier viele Freiräume,“ so Stefan Hermann.

Nahezu abgeschlossen sind bereits die Fassadenarbeiten, die meisten Fenster sind ebenfalls an ihrem Platz, und auch die technische Rohinstallation ist weitgehend abgeschlossen. Komplett fertig ist hingegen das IKG: Hier sind sogar die Außenarbeiten weitgehend beendet – lediglich ein paar Details und Mängel müssen noch nachgearbeitet werden.

Die Sanierung von IKG und OHG ist das größte Bauvorhaben in der Geschichte der Stadt. 2021 wurde mit den Arbeiten begonnen. Alles in allem werden voraussichtlich 74 Millionen Euro investiert.

(Pressemitteilung: Stadt Tuttlingen)