In Hintervorderbach (Zußdorf) und München hat die Nachricht, dass TSCHAPEL für den Grimme-Preis nominiert wird, wie eine Bombe eingeschlagen. Entsprechend groß ist die Freude bei Apollonia Film und Lax-Entertainment, den Machern der ZDF-Serie aus Oberschwaben. TCHAPPEL ist ja auch noch beim Publikumspreis Jupiter Award 2026 im Rennen. Die Abstimmung dazu endet in wenigen Tagen, am 31. Januar.
Der Grimme-Preis gilt als renommiertester Medienpreis Deutschlands für Fernsehsendungen in Deutschland. Benannt wurde er nach Adolf Grimme, dem ersten Generaldirektor des Nordwestdeutschen Rundfunks. Dieser Fernsehpreis wird jährlich vom Grimme-Institut (Marl) vergeben. Seit über 60 Jahren werden damit Produktionen und Fernsehleistungen ausgezeichnet, welche „die spezifischen Möglichkeiten des Mediums Fernsehen auf hervorragende Weise nutzen und nach Inhalt und Methode Vorbild für die Fernsehpraxis sein können“ (Statut des Grimme-Instituts).
18 Filme/Fernsehspiele sind nominiert
Unter der Rubrik Fiktion sind 18 Produktionen nominiert, darunter TSCHAPPEL (Apollonia Film/Lax Entertainment für ZDF). Mitbewerber um den Preis sind u.a. Rosenthal (if…Production Film für ZDF) und der Tatort „Dunkelheit“ (ARD). Neben dem Hauptsender ARD und ZDF sind auch deren Töchter, wie beispielsweise ZDFneo, SWR/NDR, ARTE mit Produktionen verschiedenen Filmen/Fernsehspielen im Rennen um den begehrten Grimme-Preis.
Das Institut äußerte sich in einer Pressemitteilung zu den Nominierungen: „Die Nominierungskommissionen des 62. Grimme-Preises haben Anfang Januar getagt und in den Kategorien Information & Kultur, Fiktion, Unterhaltung sowie Kinder & Jugend aus mehr als 750 Einreichungen 71 Produktionen und Einzelleistungen für den Grimme-Preis nominiert. Insgesamt elf Nominierungen gehen an Privatsender und Streaminganbieter, davon zwei in der Kategorie Information & Kultur, vier in der Fiktion, drei in der Unterhaltung und zwei in der Kinder & Jugend-Kategorie.
„Die Nominierungen für den diesjährigen Grimme-Preis spiegeln eindrucksvoll die Vielfalt und Stärke des aktuellen Fernsehjahres wider“ so die Geschäftsführerin des Grimme-Instituts, Çiğdem Uzunoğlu.
Bekanntgabe der Gewinner im März
Ab dem 31. Januar treten in Marl die Jurys zusammen. Sie entscheiden dann über die Vergabe der 16 möglichen Grimme-Preise, sowie des Preises der Marler Gruppe und des Preises der Studierendenjury. Im März wird dann der Schleier des Geheimnisses gelüftet. Dann wird verkündet, wer sich zu den Siegern des 62. Grimme-Preises zählen darf. Hier finden Sie die gesamte Pressemitteilung des Grimme-Instituts: https://www.grimme-preis.de/presse/pressemeldungen/d/die-nominierungen-des-62-grimme-preises-2026