Verabschiedung nach Jahrzehnten Sigmaringen verabschiedet Pfarrer Edwin Müller nach 42 Jahren im Priesterdienst

Sigmaringen verabschiedet Pfarrer Edwin Müller nach 42 Jahren im Priesterdienst
Überraschungs-Gottesdienst mit Verabschiedung von Pfarrer Edwin Müller (r.) in den Ruhestand (Bild: SRH Klinikum Sigmaringen)
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Nach 42 Jahren als Priester und 30 Jahren in der Krankenhausseelsorge geht Pfarrer Edwin Müller in den Ruhestand. Mit einem Gottesdienst würdigen zahlreiche Wegbegleiter sein langjähriges Engagement.

Mit einem feierlichen Gottesdienst ist Pfarrer Edwin Müller am Sonntag, 28. Juni, in den Ruhestand verabschiedet worden. Zahlreiche Wegbegleiter, Familienmitglieder sowie Vertreter aus Kirche, Politik und Gesundheitswesen kamen in der Klinikkapelle des SRH-Klinikums Sigmaringen zusammen, um sein jahrzehntelanges Wirken zu würdigen.

Prägende Aufbauarbeit in der Krankenhausseelsorge

Seit seiner Priesterweihe im Jahr 1984 in Freiburg war Edwin Müller in verschiedenen Bereichen der Seelsorge tätig. Ab 1995 wirkte er als Pfarrer in Bingen, Hochberg und Hornstein und übernahm gleichzeitig die Leitung der Krankenhausseelsorge am damaligen Kreiskrankenhaus Sigmaringen.

Dort baute er die Klinikseelsorge maßgeblich auf und entwickelte ein seelsorgerisches Angebot, das bis heute den Klinikalltag prägt. Dazu gehörten unter anderem eine 24-Stunden-Rufbereitschaft, regelmäßige Gottesdienste sowie ein Netzwerk ehrenamtlicher Helfer, die Patientinnen und Patienten auf den Stationen begleiteten.

Einsatz weit über das Krankenhaus hinaus

Auch außerhalb des Klinikums engagierte sich Müller für Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Im Jahr 2001 gründete er gemeinsam mit einem Team die Arbeitsgemeinschaft Notfallseelsorge im Landkreis Sigmaringen. Rettungsdienste, Feuerwehr und Polizei schätzten seine Erfahrung und seine ruhige, zugewandte Art.

Für sein langjähriges Engagement erhielt Müller unter anderem das Bundesverdienstkreuz sowie das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold.

Gottesdienst mit zahlreichen Gästen

Die Klinikkapelle war bei der Verabschiedung bis auf den letzten Platz besetzt. Den Gottesdienst leitete Pfarrer Dr. Thomas Dietrich. Zahlreiche Menschen aus unterschiedlichen Lebensbereichen gestalteten die Feier mit.

Zu den Gästen gehörten unter anderem Landrätin Stefanie Bürkle sowie SRH-Geschäftsführer Sven Schönfeld. Im Anschluss an den Gottesdienst erinnerte ein Stehempfang im SRH-Klinikum an die gemeinsame Zeit und bot Raum für persönliche Gespräche und Worte des Dankes.

Nachfolge steht bereits fest

Neben seiner Tätigkeit in der Krankenhausseelsorge leitete Edwin Müller mehrere Seelsorgeeinheiten, zuletzt auf dem Heuberg. Außerdem war er stellvertretender Dekan und führte das Dekanat zeitweise kommissarisch. Auch während der Corona-Pandemie blieb er im Einsatz und begleitete Menschen in schwierigen Situationen.

Mit seinem Ruhestand endet eine prägende Zeit für die Krankenhausseelsorge im Landkreis Sigmaringen. Die Leitung der Klinikseelsorge übernimmt künftig Johannes Schramm, der die Arbeit im Sinne einer ganzheitlichen Begleitung von Patientinnen und Patienten fortführen wird.

(Quelle: SRH Klinikum Sigmaringen)

Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.