In der Altstadt von Meßkirch brennt am Samstagabend ein Mehrfamilienhaus. 120 Einsatzkräfte kämpfen gegen die Flammen, zwei Helfer werden leicht verletzt.
Am Samstagabend, 5. Juli, ist in der Meßkircher Innenstadt ein Mehrfamilienhaus in Brand geraten. Um 18:24 Uhr ging der Notruf bei der Rettungsleitstelle Bodensee-Oberschwaben ein. Beim Eintreffen der Polizei und Feuerwehr stand bereits das zweite und dritte Obergeschoss sowie der Dachstuhl des Gebäudes in der Kanalstraße in Vollbrand.
Die elf Bewohner konnten das Haus rechtzeitig und unverletzt verlassen. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude verhindern. Ein Nachbargebäude in der Grabenstraße wurde allerdings durch Rauch und Löschwasser in Mitleidenschaft gezogen.
Schwieriger Einsatz in der historischen Altstadt
Aufgrund der engen Bebauung gestaltete sich der Zugang zum Brandobjekt schwierig. Die Alarmstufe wurde noch während des Einsatzes von „Brand 3“ auf „Brand 4“ erhöht. Zur Unterstützung rückten auch Einsatzkräfte der umliegenden Feuerwehren sowie die Berufsfeuerwehr Rottweil mit einem Teleskopmastfahrzeug an.
Rund 120 Feuerwehrleute mit 25 Fahrzeugen waren im Einsatz. Hinzu kamen Polizei, Rettungsdienst, und psychosoziale Notfallversorgung – insgesamt rund 144 Einsatzkräfte. Zwei couragierte Ersthelfer, die beim Verlassen des Gebäudes halfen, erlitten eine leichte Rauchgasvergiftung und wurden vor Ort behandelt.
Das betroffene Gebäude ist derzeit nicht mehr bewohnbar. Die Stadt Meßkirch organisierte noch während des Einsatzes eine Notunterkunft für die Bewohner.
Löscharbeiten bis in die Nacht
Um das örtliche Trinkwassernetz zu entlasten, wurde Löschwasser aus dem Mettenbach und der Ablach entnommen. Dafür verlegten die Einsatzkräfte rund 2.500 Meter Schlauchleitung durch die Innenstadt – ein erheblicher logistischer Aufwand.
Während des Einsatzes blieb die Meßkircher Innenstadt mehrere Stunden voll gesperrt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Der entstandene Sachschaden wird ersten Schätzungen zufolge auf rund 500.000 Euro beziffert. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis in die späten Abendstunden an.
Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.
(Quelle: swd-medien, Polizeipräsidium Ravensburg)