Am 12. Juli ist der CDU-Bundestagsabgeordnete Thomas Bareiß bei einem schweren Unfall verletzt worden. Die Staatsanwaltschaft Hechingen ermittelt wegen des Verdachts, dass Bareiß zum Unfallzeitpunkt unter dem Einfluss eines synthetischen Betäubungsmittels gestanden haben soll.
Wie der SÜDKURIER berichtet, hat die Staatsanwaltschaft Hechingen ein Ermittlungsverfahren gegen den 51-jährigen CDU-Politiker eingeleitet und einen Antrag auf Aufhebung seiner Immunität gestellt.
Am 12. Juli war Bareiß mit seinem Fahrzeug zwischen Hechingen und Balingen an einem Unfall beteiligt. Dabei wurde der Politiker verletzt, drei weitere Personen aus dem anderen Fahrzeug erlitten leichte Verletzungen. Thomas Bareiß wurde nach dem Unfall ins Krankenhaus gebracht und dort mehrere Tage behandelt. Entgegen der Berichterstattung einiger Medien wurde Bareiß nicht notoperiert, zog sich aber Rippenbrüche zu. Inzwischen befindet sich der Bundestagsabgeordnete auf dem Weg der Besserung.
Nun werden dem Bundestagsabgeordneten fahrlässige Gefährdung des Straßenverkehrs und fahrlässige Körperverletzung vorgeworfen. Wie der SÜDKURIER unter Berufung auf Staatsanwaltschaft Hechingen berichtet, habe die Auswertung einer inzwischen vorliegenden Blutprobe ergeben, dass Bareiß unter dem Einfluss eines synthetischen Betäubungsmittels gestanden haben soll. Um welches Betäubungsmittel es konkret gehe, ging aus dem Bericht nicht hervor. Weiter hieß es, dass es sich nicht um ein verschreibungspflichtiges Medikament gehandelt habe.
Weitere Informationen waren zunächst nicht bekannt.