849 Menschen aus 43 Nationen sind innerhalb von gut einem Jahr nach Pfullendorf gezogen. Bei einem Neubürgerempfang konnten sie ihre neue Heimat und deren Angebote kennenlernen.
Am Sonntag, 18. Oktober 2026, haben die Stadt Pfullendorf, die evangelische und die katholische Kirchengemeinde sowie die Bundeswehr gemeinsam einen Neubürgerempfang veranstaltet. Die Veranstaltung bot den Zugezogenen Gelegenheit, wichtige Einrichtungen und Anlaufstellen kennenzulernen und erste Kontakte zu knüpfen.
Zwischen Anfang August 2025 und Mitte September 2026 zogen insgesamt 849 Menschen nach Pfullendorf, darunter 605 Erwachsene sowie 244 Kinder und Jugendliche. Die neuen Einwohner stammen aus 43 verschiedenen Nationen. Insgesamt leben in Pfullendorf Menschen aus rund 75 Nationen.
Einblicke in das Leben in Pfullendorf
Bürgermeister Ralph Gerster begrüßte die Gäste und stellte das Tagesprogramm vor. Für den musikalischen Auftakt sorgte der Chor Chips & Flips. Anschließend erhielten die Besucher durch den städtischen Imagefilm einen ersten Einblick in ihre neue Heimat.
Im Mittelpunkt des Neubürgerempfangs stand die Vorstellung verschiedener Einrichtungen und Institutionen. Vertreter der Pfullendorfer Kirchen, der Bundeswehr und städtischer Einrichtungen informierten über ihre Angebote und Möglichkeiten zur Teilnahme am gesellschaftlichen Leben.
Dazu gehörten die Tourist-Information, die Volkshochschule, die Spitalpflege, das Kinder- und Jugendbüro, die Stadtbücherei sowie das Stadtmusikforum. Die Einrichtungen bieten unter anderem Möglichkeiten zur Weiterbildung, Freizeitgestaltung und zum Knüpfen neuer Kontakte.
Stadtführung und Besuch der St.-Jakobus-Kirche
Zum Abschluss des offiziellen Programms lud Bürgermeister Gerster die Gäste zum persönlichen Austausch ein. Am Stand der Stadt konnten die Neubürgerinnen und Neubürger zudem ein Willkommensgeschenk entgegennehmen.
Anschließend bestand die Möglichkeit, bei einer Stadtführung mehr über die Geschichte und Besonderheiten Pfullendorfs zu erfahren. Auch ein Besuch der katholischen Kirche St. Jakobus mit musikalischen Beiträgen des Kirchenchors gehörte zum Programm.
Mit dem Neubürgerempfang möchte die Stadt den Zugezogenen den Einstieg in ihr neues Lebensumfeld erleichtern. Neben Informationen über örtliche Angebote steht dabei insbesondere die Möglichkeit im Vordergrund, Kontakte zu knüpfen und sich am gesellschaftlichen Leben in Pfullendorf zu beteiligen.
(Quelle: Stadt Pfullendorf)