Die Ravensburg Towerstars verlieren ihre Generalprobe vor dem Hauptrundenstart bei den Dresdner Eislöwen mit 1:4. Vor allem im zweiten Drittel gerät das Team ins Hintertreffen.
Ohne den angeschlagenen Stürmer Nick Latta traten die Oberschwaben die Reise nach Dresden an. Im Tor gab es ebenfalls eine Änderung: Konrad Fiedler stand beim PENNY DEL-Absteiger von Beginn an zwischen den Pfosten.
Nach dem typischen Abtasten in den ersten Wechseln erhöhten die von Ex-Towerstars-Coach Bo Subr trainierten Eislöwen den Druck. Einen scharfen Pass seines Bruders Tyson lenkte Tyler Spink zum frühen 1:0 ins Tor.
Der Gegentreffer machte den Gästen zu schaffen. Die Towerstars fanden kaum Zugriff auf das Spiel und wurden tief in die eigene Zone gedrängt. Mehrfach verhinderte Konrad Fiedler weitere Gegentore.
Rassell trifft in Unterzahl
Einen Lichtblick gab es in der 10. Minute. Denis Pfaffengut musste für zwei Minuten auf die Strafbank, doch die Ravensburger Unterzahlformation agierte effektiv und fuhr sogar einen 2-gegen-1-Konter. Mark Rassell schloss diesen mit einem platzierten Schuss zum 1:1 ab.
An den Kräfteverhältnissen änderte der Ausgleich wenig. Dresden blieb bis zur ersten Pause drückend überlegen, brachte den Puck aber nicht erneut an Fiedler vorbei.
Auch im Mittelabschnitt hatten die Towerstars Probleme mit den schnellen Kombinationen der Eislöwen. Bereits nach 39 Sekunden positionierte sich Adam Helewka völlig unbedrängt im Slot und verwertete den Pass zum 2:1.
In der 23. und 25. Minute entwickelten die Towerstars selbst Torgefahr. Zunächst scheiterte Nikita Kessler bei einem sehenswerten Alleingang über den linken Flügel. Zwei Minuten später verpasste Robbie Czarnik vor dem Torraum nur knapp. Beim Schussversuch wurde er gefoult, sodass sich den Ravensburgern die Möglichkeit auf ein Powerplay-Tor bot. Das Überzahlspiel brachte einige gefährliche Szenen, blieb aber ohne Treffer.
Helewka erhöht für Dresden
Gerade als die Oberschwaben wieder komplett waren, schlug Dresden erneut zu. Helewka war auf halbrechter Position nicht zu bremsen und schlenzte den Puck über die linke Schulter von Fiedler zum 3:1.
Erst in der 36. Minute konnten sich die Towerstars aus dem Druck befreien und wieder eigene Akzente setzen. Im Abschluss fehlte allerdings die nötige Konsequenz.
Eine ins Schlussdrittel übernommene Strafzeit der Hausherren konnten die Ravensburger nicht nutzen. Damit ließen sie eine gute Gelegenheit aus, noch einmal ins Spiel zurückzukommen. Anschließend kontrollierte Dresden die Partie.
Nachdem zweimal das Torgestänge für Fiedler gerettet hatte, drückte Tomas Andres den Puck in der 51. Minute zum 4:1 über die Linie. Ein 2-gegen-1-Konter der Towerstars brachte in der 54. Minute ebenfalls nicht den möglichen Anschlusstreffer.
Hauptrundenstart in Rosenheim
Fünf Tage bleiben den Towerstars, um die von den Ergebnissen her maue Vorbereitung aus den Köpfen zu bekommen. Am kommenden Freitag beginnt für Ravensburg der Kampf um die ersten Hauptrundenpunkte in Rosenheim.
Das erste Heimspiel steigt am Sonntag, 20. September. Gegner sind dann die Eisbären aus Regensburg.
(Quelle: EVR Towerstars GmbH)