Tradition im Alltag Rutenfest begeistert Senioren im Haus am Mehlsack

Rutenfest begeistert Senioren im Haus am Mehlsack
Rita Nußbaum feierte den Höhepunkt des Rutenfestes aus der ersten Reihe. (Bild: Haus am Mehlsack)
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Das Haus am Mehlsack ermöglicht seinen Bewohnerinnen und Bewohnern auch in diesem Jahr den Besuch des Rutenfestzugs in Ravensburg. Das traditionsreiche Fest weckt Erinnerungen und verbindet Generationen.

Bereits in den frühen Morgenstunden bereiteten die Haustechniker den Besuch des Rutenfestzugs vor. Mit Pavillons, Stühlen und Proviant machten sie sich zum Untertor auf, um die Tribünen rechtzeitig herzurichten. Die schattigen Plätze sorgten dafür, dass die Seniorinnen und Senioren den Umzug geschützt und bequem verfolgen konnten.

Rita Nußbaum verfolgt den Ravensburger Rutenfestzug aus der ersten Reihe und freut sich über ihre Erinnerungen an das traditionsreiche Fest.
Rita Nußbaum verfolgt den Ravensburger Rutenfestzug aus der ersten Reihe und freut sich über ihre Erinnerungen an das traditionsreiche Fest. (Bild: Haus am Mehlsack)

Erinnerungen an das Rutenfest lebendig halten

Wenn in Ravensburg der erste Böllerschuss das Rutenfest eröffnet, beginnt für viele Menschen mehr als nur ein Stadtfest. Auch für die Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenheims Haus am Mehlsack gehört der Besuch des traditionellen Rutenfestzugs am Rutenmontag seit vielen Jahren fest zum Jahreskalender.

Für Einrichtungsleiterin Antje Kasparek hat die Teilnahme eine besondere Bedeutung. „Das Rutenfest ist für viele unserer Bewohnerinnen und Bewohner eng mit ihrer eigenen Lebensgeschichte verbunden. Viele sind in Ravensburg oder der Region aufgewachsen und verbinden mit diesem Fest Kindheitserinnerungen, Familienerlebnisse und unvergessliche Momente.“

Rutenfest als Teil der Biografiearbeit

Gerade in der Betreuung älterer Menschen spielt das Anknüpfen an vertraute Rituale und positive Erinnerungen eine wichtige Rolle. „Das Feiern des Rutenfestes ist für uns auch ein Stück Biografiearbeit, indem wir Erinnerungen lebendig halten und Identität stärken. Diese positiven Emotionen fördern das Wohlbefinden, und wir verstehen solche Erlebnisse als wichtigen Bestandteil eines aktiven und lebensnahen Alltags“, erklärte Kasparek.

Wie viel das Erlebnis den Bewohnerinnen und Bewohnern bedeutet, zeigte sich auch am Ende des Festzugs. Die 79-jährige Rita Nußbaum erhielt vom Oberbürgermeister, der traditionell als letzter Teilnehmer mitlief, eine Blume. „Der Oberbürgermeister lief traditionell als letzter Teilnehmer mit und hatte sogar noch eine Blume für mich übrig. Die bekommt in meinem Zimmer einen Ehrenplatz neben dem Rutenfestbild“, sagte sie freudestrahlend.

(Quelle: Pflege- und Altenheim Betriebsgesellschaft mbH)