Gute Stimmung und vielfältiges Kreativ-Angebot beim Adventsmarkt im Dorfgemeinschaftshaus

Elisabeth Hack, Leiterin des Fördervereins St. Martinus, und Marlies Metzler vom Café-Team freuen sich, dass der Adventsmarkt im Dorfgemeinschaftshaus bei den Gästen so gut ankommt.
Elisabeth Hack, Leiterin des Fördervereins St. Martinus, und Marlies Metzler vom Café-Team freuen sich, dass der Adventsmarkt im Dorfgemeinschaftshaus bei den Gästen so gut ankommt. (Bild: Walter King).

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Waffeln, selbst gebackener Kuchen, Kaffee, Punsch und dazu eine große Auswahl kreativer Produkte: Der Adventsmarkt des Wohnparks St. Martinus hat viele Besucher begeistert. Weil Schnee und klirrende Kälte angesagt waren, hatte der Förderverein St. Martinus den Markt kurzerhand ins Dorfgemeinschaftshaus verlegt. 

Der Duft nach frisch gebackenen Waffeln, der Geschmack nach Zimt und Orangen im Punsch, das Glitzern und Leuchten der Adventskränze, die Musik aus dem Hintergrund – all das gehört zum Adventsmarkt. „Da werden viele Sinne geweckt wie  Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen“, sagt Claudia Ziegler, Leiterin des Wohnparks St. Martinus. Sie ist froh, dass die Menschen, die im Wohnpark wohnen, das erleben dürfen.

„Die meisten unserer Bewohner, vor allem aus dem Pflegeheim,  könnten keinen öffentlichen Adventsmarkt mehr besuchen“, erklärt Ziegler. „Deshalb macht unser Förderverein uns mit dem Adventsmarkt ein ganz großes Geschenk.“ Zugleich nutzen viele Menschen aus der Nachbarschaft oder auch aus der ferneren Umgebung das Angebot – nicht nur zum Einkaufen, auch um Freunde und Bekannte zu treffen. Und der Förderverein erwirtschaftet auf dem Adventsmarkt Einnahmen, die den Bewohnern des Wohnparks St. Martinus über das ganze Jahr zu Gute kommen.

Gehäkelte Tannenbäume, Krippen aus Naturmaterial wie Ästen und Tannenzapfen, Nudelengel, Kissen, Socken und gestrickte Babyschühchen: Das Team des Kreativ-Treffs bereitet sich das ganze Jahr auf den Adventsmarkt vor. Jeden Mittwoch wird im Wohnpark St. Martinus gestrickt, gehäkelt und gebastelt. Besonders stolz ist Team-Leiterin Ursula Neuberger auf die gehäkelten Kuscheltiere mit Spieluhr im Bauch, die in der Waschmaschine gewaschen werden können.  

An weiteren Ständen gibt es Taschen und Windlichter, Adventskränze und Topfpflanzen sowie Nikoläuse, Seife und selbst gehäkelte Putzlappen. Eine Schülerin verkauft Likör, Weihnachtszucker und Watteengel, um ihre Klassenfahrt ins Ötztal zu finanzieren. Neu beim Adventsmarkt ist Imker Jürgen Lupberger aus Feldmoos mit Kerzen, Wachsplatten, Honigsenf und natürlich Honig.

Für Live-Musik auf der Saalbühne sorgen Andreas Beck vom Musikverein Blitzenreute mit Tuba und Manuel Rist an der Trommel. Am anderen Ende des Saals ist eine lange Theke mit Kuchen und Torten aufgebaut. Davor bilden sich immer wieder Schlangen, so groß ist die Nachfrage. Mit gefüllten Tellern steuern die Besucher einen der langen Tische an.

„Der Saal ist voll, den Leuten gefällt es – wir sind sehr zufrieden“, sagt Elisabeth Hack. Sie ist Leiterin des Fördervereins St. Martinus. Seine Mitglieder backen, bauen Tische auf, dekorieren, schenken Kaffee aus, verkaufen Kuchen … In diesem Jahr kam eine besondere Herausforderung dazu: Der Markt wurde ganz kurzfristig von seinem gewohnten Standort vor dem Wohnpark St. Martinus ins Dorfgemeinschaftshaus verlegt.

Große Unterstützung hat der Verein dabei von der Freiwilligen Feuerwehr bekommen: Sie hätte den Saal normalerweise bereits den Tag über besetzt, um eine Veranstaltung am Abend vorzubereiten. So haben beide Vereine gemeinsam den fliegenden Wechsel bewältigt. „Das hat prima geklappt“, sagt Elisabeth Hack. „Wir sind der Feuerwehr sehr dankbar für ihre Hilfe.“

(Pressemitteilung: St. Elisabeth Stiftung)