Bewohner eines Teilorts von Grünkraut wurden am Montagabend durch mehrere Streifenwagenbesatzungen der Polizei erschreckt. Grund war vermutlich das Phänomen „Swatting“.
Gegen 22.45 Uhr ging bei der Polizei ein Notruf über eine Straftat mit erheblicher Bedeutung ein. Die Beamten rückten mit mehreren Autos an und konnten an der im Notruf genannten Anschrift bei Grünkraut weder eine Gefahrenlage noch eine erhebliche Straftat feststellen.
Die Polizei ermittelt
Die Ermittler gehen derzeit vom sogenanntem „Swatting“, dem Vortäuschen einer Straftat, aus, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Hintergründe sowie die Veranlasser des Notrufs sind derzeit Gegenstand der Ermittlungen, die andauern.
Das Phänomen „Swatting“ nimmt auch in Deutschland zu. Anonyme Täter melden sich bei Polizei oder Rettungsdienst und täuschen Notfälle vor. Sie wollen damit den Opfern die Polizei ins Haus schicken.
Tom Cruise und Paris Hilton waren schon Opfer des „Swattings“
In den Vereinigten Staaten waren zeitweise vor allem Prominente von „Swatting“ betroffen, schreibt das Online-Portal Anwalt.org. Die Anrufer meldeten über den Notruf etwa bewaffnete Eindringlinge auf deren Anwesen und lösten dadurch Polizeieinsätze aus. Zu den Betroffenen zählten unter anderem Ashton Kutcher, Justin Bieber, Tom Cruise oder Paris Hilton, heißt es weiter.
(Quelle: PM Polizeipräsidium RV – Stand: 16.12.25)