Stau mag niemand. Für alle, die zur Oberschwabenschau wollen, gibt es Tipps: Die Ravensburger Veranstaltungsgesellschaft (RVG) empfiehlt, öffentliche Verkehrsmittel zu nehmen.
Es gibt „Kombi-Tickets“ fürs komplette Gebiet des Verkehrsverbunds Bodo. Wer per Auto anreist, sollte direkt einen der ausgeschilderten Park-and-Ride-Parkplätze (P&R) ansteuern. Die sind kostenlos, genau wie die von dort aus pendelnden Messebus-Linien. Oberschwabenschau und Agraria Oberschwaben beginnen am Mittwoch, 16. Oktober, und dauern bis Sonntag, 20. Oktober. Geöffnet ist täglich von 9 bis 18 Uhr.
Etwa 70.000 Messegäste erwartet die RVG an den fünf Messetagen in Ravensburg. Sie alle sollen möglichst entspannt aufs Messegelände gelangen und auch wieder heim. Darum rät die RVG, mit Bahn und Bus zur Messe zu fahren. Eigens dafür gibt es seit 2023 das „Kombi-Ticket“. Dieses Ticket bietet die Messe zusammen mit dem Verkehrsverbund Bodo an.
Wer vorab online ein „Kombi-Ticket“ kauft, bekommt nicht nur den Messe-Eintritt, sondern auch die An- und Abreise aus dem gesamten Bodo-Verbund. Und der ist groß: Leutkirch, Isny und Oberstaufen gehören im Osten dazu, der nordwestliche Bodensee-Zipfel im Westen. Das Bodensee-Nordufer ist die südliche Kante, im Norden reicht der Verbund bis zu den oberschwäbischen Bädern Saulgau und Schussenried, Wurzach und Waldsee. Das „Kombi-Ticket“ gibt es für Einzelpersonen ebenso wie für Familien. Verkauft wird das Kombi-Ticket für zwei Zonen: die günstigere Stadttarif-Zone (zu der das mittlere Schussental gehört, samt Baienfurt und Baindt) und das übrige Verbundgebiet.
Linienverkehr aus allen Richtungen
Mit den Öffentlichen gelangt man aus allen Himmelsrichtungen nach Ravensburg. Von Norden her, aus Ulm, Laupheim, Biberach und Aulendorf, gibt es stündlich in der Regel zwei Züge. Von Süden, aus Richtung Friedrichshafen, fährt die Bahn dreimal pro Stunde. Aus Bad Saulgau können Messegäste stündlich per Bahn anreisen, in Aulendorf steigt man um. Aus Bad Saulgau fährt außerdem ein Bus direkt nach Ravensburg. Auch aus dem Allgäu gibt es etliche Verbindungen per Bahn und Bus. Ziel der meisten Regionalbusse ist ebenfalls der Ravensburger Bahnhof.
Vom Bahnhof aus ist man binnen Minuten zu Fuß auf der Messe. Es fahren vom Bahnhof aus auch Linienbusse. Mehrere Haltestellen liegen dicht bei der Messe (darunter Eissporthalle und Ulmer Straße). Wer mit einem Bodo-Ticket in die Stadt gekommen ist, kann Stadtverkehrs-Busse ohne zusätzliche Kosten nutzen, denn die Messe liegt in derselben Zone wie der Bahnhof. Weitere Infos zu guten Bus Anbindungen ans Messegelände gibt es auf der Internetseite der Messe. Auf www.bodo.de bekommt man jede individuelle Verbindung.
Ein stets aktuelles Verkehrsleitsystem
Für alle, die mit dem Auto kommen, beginnt die Beschilderung schon etliche Kilometer vor dem Messegelände. Die Messe betreibt vier große Park-and-Ride- Parkplätze (P&R) in allen Himmelsrichtungen: Festplatz Weingarten, Flappachbad, Weißenau sowie Blaues Haus. Am Wochenende kommt Rechenwies dazu. Am Parkplatz steigt man einfach in einen Bus um. Die Messe-Shuttles pendeln von den Parkplätzen bis fast vors Messetor. Die P&R-Parkplätze sind kostenlos, die Busfahrt im Messe-Shuttle ebenfalls.
„Wer unseren Schildern folgt, gelangt immer auf dem allerschnellsten Weg aufs Messegelände“, verspricht Messechef Stephan Drescher von der RVG. Dafür sorgt die Ausschilderung, die stets aktuell angepasst wird. Das hat System: Ein Team von Profis, die auf Großveranstaltungen spezialisiert sind, organisiert für die Oberschwabenschau ein professionelles Verkehrsmanagement.
Für die fünf Messetage richten die Experten ein dynamisches Parkleitsystem ein. Mehr als 20 Helfer braucht es dafür, einige in der Zentrale, andere unterwegs im Stadtgebiet. Sie sorgen dafür, dass der Verkehr bestmöglich fließt. Wenn nötig, ändern sie Schilder an den Straßen – während der Stoßzeiten im Viertelstundentakt. „Auch Ampelschaltungen werden für die Messetage angepasst“, berichtet Drescher.
Geheimtipp: Park and Ride
Auf eigene Faust nach einem Parkplatz zu suchen ist keine gute Idee, sagen die Profis. Denn rund ums Messegelände sind Parkplätze äußerst rar. Die allermeisten Plätze sind fest vergeben an Aussteller oder reserviert für Behinderte. „Mein Rat ist immer: Park and Ride. Kein Stau, keine Parkplatzsuche, kein Stress“, sagt Stephan Drescher. Wenn Freunde ihn nach Geheimtipp-Parkplätzen direkt beim Messegelände fragen, sagt er auch denen dasselbe. „Mein Geheimtipp: Park and Ride!“
Die P&R-Plätze und Messe-Shuttles im Überblick: Wer von Norden her kommt (B30), folgt den Wegweisern zum P&R Weingarten am dortigen Festplatz. Dorthin werden auch alle gelenkt, die aus Sigmaringen und Ostrach kommen. Vom Festplatz pendelt die Messelinie M2. Gäste aus dem Allgäu und alle, die von Osten her kommen, lassen das Auto auf dem P&R Flappachbad und werden von M6 zur Messe gefahren. Im Süden steuert man den P&R Weißenau an und steigt in die M3. Wer aus dem Westen anreist, aus Meersburg, dem Hegau oder auch Schwarzwald-Baar, wird am Stadtrand auf den P&R Blaues Haus gelenkt (am Wochenende zusätzlich P&R Rechenwies) und nutzt M4. Die Linien M2 und M4 halten beim nördlichen Messetor bei der Eissporthalle, M3 und M6 unweit des südlichen Messe-Eingangs.
(Pressemitteilung: Ravensburger Veranstaltungsgesellschaft mbH)