Vorstände der Volksbank Allgäu-Oberschwaben eG geben Ausblick auf nachhaltigen Erfolg der Bank

Der Vorstand der Volksbank Allgäu-Oberschwaben eG: Josef Hodrus (links) und Werner Mayer (rechts).
Der Vorstand der Volksbank Allgäu-Oberschwaben eG: Josef Hodrus (links) und Werner Mayer (rechts). (Bild: Volksbank Allgäu-Oberschwaben eG)

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Die Vorstände der Volksbank Allgäu-Oberschwaben eG (VBAO) freuen sich über den erfolgreichen Abschluss des Geschäftsjahres 2023: Mit einem klaren Fokus auf Kundenzufriedenheit, Innovation und nachhaltigem Wachstum hat die VBAO ihre Position als führender Finanzdienstleister weiter gestärkt.

Die Ergebnisse spiegeln das Engagement der Bank für die Regionen Allgäu und Oberschwaben sowie ihre Fähigkeit wider, sich an ein sich ständig veränderndes wirtschaftliches Umfeld anzupassen. In diesem Jahr planen die Vorstände der VBAO einen Zusammenschluss mit der Volksbank Raiffeisenbank Laupheim-Illertal eG.

Mit einer Bilanzsumme von 3,3 Milliarden Euro ziehen Vorstandssprecher Josef Hodrus und Vorstandsmitglied Werner Mayer ein positives Fazit zum vergangenen Geschäftsjahr. Damit liegt die Bank auf Rang 16 von 129 Genossenschaftsbanken in Baden-Württemberg und auf Platz 86 von 695 Volks- und Raiffeisenbanken in Deutschland. Die Kundeneinlagen haben sich zum 31.12.2023 um 0,1 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro erhöht. Demgegenüber steht ein Kundenkreditvolumen in Höhe von 2,3 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Zuwachs von 4,0 Prozent zum Vorjahr.

Mit einem Betriebsergebnis vor Risiko von 0,79 Prozent der Bilanzsumme sowie einer Cost Income Ratio von 62,7 Prozent im Verhältnis zur Bilanzsumme zeigen sich die Vorstände zufrieden. Beim Zinsüberschuss verzeichnet die Genossenschaftsbank im vergangenen Geschäftsjahr ein Wachstum von 7,8 Prozent. Hodrus erläutert: „Das Niedrigzinsniveau in den vergangenen Jahren ließ unser Zinsüberschuss stetig sinken. Die abrupte Leitzinserhöhung der EZB in den Jahren 2022 und 2023 machte uns zu schaffen. Wir sind froh, dass unsere Mitglieder und Kunden Verständnis dafür hatten, dass wir die Zinsen für Einlagen bei der Bank erst allmählich steigern konnten. Mittlerweile können wir Sparern wieder Geldanlagemöglichkeiten mit attraktiven Zinsen bieten.“

Doch in einigen Bereichen führt der Zinsanstieg für die Zukunft zu großen Herausforderungen: Im Kreditneugeschäft verzeichnet die Bank einen deutlichen Rückgang. „Im vergangenen Geschäftsjahr wurden deutlich weniger Kredite angefragt. Im Jahr 2022 wurden 1.863 Kredite genehmigt, im Jahr 2023 waren es nur noch 1.357 Stück – dies bedeutet ein Rückgang von fast 30 Prozent. Auch das Volumen der Kreditanträge ist um rund 40 Prozent gefallen“, berichtet Josef Hodrus.

Das Fundament der Genossenschaftsbank bilden die Mitglieder. 1.466 Kunden der Bank haben im Geschäftsjahr 2023 eine Mitgliedschaft unterzeichnet. So konnte die Gesamtanzahl der Mitglieder auf 55.590 gesteigert werden. Der Vertreterversammlung der VBAO wird eine Dividende für die Mitglieder in Höhe von 5,0 Prozent vorgeschlagen.

Um die Bank auch weiterhin auf „starke Beine“ und die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft zu stellen, ist in diesem Jahr eine Fusion mit der Volksbank Raiffeisenbank Laupheim-Illertal eG geplant. Die Entscheidung darüber treffen die Vertretergremien der beiden Banken Anfang Juli 2024. Aktuell werden konkrete Konzepte für den Zusammenschluss erarbeitet, welche den Vertretern im Rahmen von Vertreterdialogen im Mai und Juni vorgestellt werden. Hier haben die Gremien die Möglichkeit, sich direkt mit den Vorständen über das Vorhaben auszutauschen. Wenn die Vertreter an der darauffolgenden Vertreterversammlungen ein positives Votum abgeben, findet die technische Fusion im November statt. Geplant ist eine rückwirkende Fusion zum 01. Januar 2024.

„Mit diesem Zusammenschluss möchten wir ein Beispiel für eine nachhaltige Erfolgsgeschichte sein. Beide Genossenschaften handeln aus der jeweiligen Stärke heraus. Keine der Banken muss fusionieren. Wir sind davon überzeugt, dass wir gemeinsam all das weiterentwickeln können, was wir in den vergangenen Jahren geschaffen haben – wir profitieren voneinander und können gemeinsam wachsen“, so Josef Hodrus über die Beweggründe zur geplanten Fusion.

Werner Mayer ergänzt: „Die Ansprüche unserer Mitglieder, Kunden und Mitarbeitenden haben sich verändert. Wir richten unsere Unternehmen zukunftsorientiert aus – noch bevor Handlungsdruck besteht. So können wir zum einen ein verlässlicher Ansprechpartner bei Finanzangelegenheiten und zum anderen ein attraktiver Arbeitgeber sein.“

(Pressemitteilung: Volksbank Allgäu-Oberschwaben eG)