Mit dem Erwachen der Natur beginnt in Oberschwaben-Allgäu die Radsaison. Zwischen grünen Hügeln, blühenden Streuobstwiesen und lebendigen Altstädten lädt die Region dazu ein, dem Frühling aktiv entgegen zu radeln. Die prämierten Routen Oberschwaben-Allgäu-Radweg und Donau-Bodensee-Radweg stehen für geprüfte Qualität zwischen Weitblick, Natur und barocker Pracht. Erst kürzlich wurden sie vom ADFC wieder mit vier Sternen ausgezeichnet. Ergänzt werden die Fernradwege durch 13 Rundtouren der RadReiseRegion Naturschatzkammern. Sie verbinden im Württembergischen Allgäu bunte Bauerngärten, geschäftiges Landleben und sonnige Rastplätze zu sinnesfrohen Frühlingsmomenten. Auch kulinarisch zeigt sich die Region im Aufbruch: Auf Märkten und in Hofläden duften Kräuter und frisches Brot – perfekter Proviant für genussvolle Pausen.
Fernradwege wurden wieder ausgezeichnet
Passend zum Start in die Radsaison wurden die beiden großen Fernradwege der Region Oberschwaben-Allgäu vom ADFC wieder mit vier Sternen ausgezeichnet. Der Donau-Bodensee-Radweg führt auf 156 Kilometern und in vier Etappen von Ulm bis zum größten See Deutschlands durch die blühende Landschaft. In Laupheim, Biberach, Bad Waldsee oder Wangen im Allgäu locken Cafés und Wochenmärkte zu Pausen in der Frühlingssonne. Zwischen den Orten erwachen weitläufige Naturschutzgebiete zum Leben: Bei Kißlegg laden das Arrisrieder- und Burgermoos zu Abstechern in die entschleunigenden Moorlandschaften ein. Auch die Oberschwäbische Barockstraße berührt den Fernradweg, etwa mit dem Bauernhaus-Museum Allgäu-Oberschwaben in Wolfegg oder barocken Kirchenbauten in Eberhardzell und Bergatreute. Und wenn es am Ende eines Frühlingstags wieder etwas frischer wird, entspannen Radurlauber in der wohltuenden Wärme der Waldsee-Therme.

An Moorgebieten vorbei und durch Obstplantagen
Auch der Oberschwaben-Allgäu-Radweg führt im Frühling durch eine Landschaft im Aufbruch. Der 365 Kilometer lange Rundkurs mit Start und Ende in Ulm streift auf seinen acht Etappen bedeutende Moorgebiete wie das Wurzacher Ried, den Federsee bei Bad Buchau oder das Pfrunger-Burgweiler Ried bei Wilhelmsdorf. Weiter südlich stehen rund um Tettnang die Obstplantagen in Blüte, während historische Stadtkerne in Leutkirch, Isny im Allgäu, Bad Saulgau und Ehingen mit Märkten, kleinen Geschäften und sonnigen Plätzen zum Verweilen einladen. Barocke Klosteranlagen in Ochsenhausen und Bad Schussenried sowie das Schloss Altshausen setzen kulturelle Akzente entlang der Strecke und am Abend laden die feelMOOR-Therme in Bad Wurzach, die Sonnenhof-Therme in Bad Saulgau und die Adelindis-Therme in Bad Buchau dazu ein, die Eindrücke des Tages entspannt nachklingen zu lassen.
Ganz unmittelbar lässt sich das Erwachen der Natur auch auf den Strecken der RadReiseRegion Naturschatzkammern entdecken. Die 13 thematischen Rundtouren verbinden Bewegung mit neuen Perspektiven auf die vielfältige Kulturlandschaft des Württembergischen Allgäus. Auf der Radroute „Bauernland“ begleitet geschäftiges Treiben auf den Höfen die Fahrt durch die offene Landschaft, immer wieder öffnen sich weite Blicke bis zu den noch schneebedeckten Alpen. Die „Gartenfreunde“-Tour führt durch eine Landschaft, in der sich ein blühendes Paradies ans nächste reiht.
Zwischenstopps in Gasthäusern, Hofläden und Wochenmärkte
Das Frühjahr in Oberschwaben-Allgäu ist zudem eine Zeit genussvoller Entdeckungen: In Gasthäusern und Hofcafés kommt auf den Tisch, was Gärten, Wälder und Felder jetzt hervorbringen: würziger Bärlauch, junge Radieschen und frische Salate. Bäckereien bieten für kurze Zeit duftende Bärlauchseelen, während Wochenmärkte mit Kräutern, Setzlingen und saisonalen Spezialitäten frische Inspiration liefern und feinen Proviant für die nächste Radetappe.
Umfangreiche Informationen finden sich in der Broschüre „Radwege in Oberschwaben-Allgäu“. Sie kann kostenfrei angefordert werden unter:
www.oberschwaben-tourismus.de/prospekte
(Quelle: Oberschwaben Tourismus GmbH)