Verkehrsprojekt B 30 Enzisreute-Gaisbeuren: Projektwebsite gestartet

B 30 Enzisreute-Gaisbeuren: Projektwebsite gestartet
Für den geplanten Neubau der B 30 bei Enzisreute und Gaisbeuren ist eine offizielle Projektwebsite gestartet. Sie informiert über den aktuellen Planungsstand und ermöglicht erstmals eine frühe Bürgerbeteiligung. (Screenshot der Website: www.b30-enzisreute-gaisbeuren.de)
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Mit dem Start der offiziellen Website www.b30-enzisreute-gaisbeuren.de ist ein weiterer Meilenstein für den geplanten Neubau der Bundesstraße B 30 bei Enzisreute und Gaisbeuren erreicht. Die neue Online-Plattform bündelt alle relevanten Informationen rund um das Projekt und eröffnet zugleich eine frühzeitige Möglichkeit zur Beteiligung interessierter Bürgerinnen und Bürger.

Die Projektwebsite dient als zentrale Informations- und Dialogplattform. Übersichtlich aufbereitet finden Interessierte dort Hintergründe zum Projekt, Informationen zum aktuellen Planungsstand, zu Umwelt und Schutzaspekten sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen. Die Inhalte werden kontinuierlich aktualisiert, um den Planungsprozess transparent und nachvollziehbar darzustellen.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der aktiven Bürgerbeteiligung. Bis zum 30. Mai 2026 haben
Bürgerinnen und Bürger in einem ersten Schritt die Möglichkeit, den Planungsprozess hinsichtlich der
Bürgerbeteiligung aktiv zu begleiten. Über ein Dialogfeld auf der Website können sie Hinweise,
Anregungen und eigene Perspektiven einbringen. Ziel ist es, frühzeitig Ideen aus der Bevölkerung
aufzunehmen und daraus einen Beteiligungsfahrplan zu erstellen. Auf Grundlage dieses
Beteiligungsfahrplans beginnt dann der fachliche Austausch mit der interessierten Öffentlichkeit.

Häufiges Bild: Schwerlastverkehr in der Ortsdurchfahrt Gaisbeuren
Häufiges Bild: Schwerlastverkehr in der Ortsdurchfahrt Gaisbeuren (Bild: Sympra GmbH)

Die geplanten Ortsentlastungen der Bundesstraße B 30 sollen die Verkehrssicherheit erhöhen und die
Lebensqualität in Enzisreute und Gaisbeuren nachhaltig verbessern. Als letzte Ortsdurchfahrten an der B 30 ohne Umgehung stehen die beiden Ortschaften seit Jahrzehnten im Fokus verkehrlicher Diskussionen. Mit der Aufnahme des Projekts in den Bundesverkehrswegeplan 2030 als „vordringlicher Bedarf“ wurde der Start der konkreten Planungen möglich. Das Projekt befindet sich aktuell in der Vorplanung, an deren Ende die Auswahl einer Vorzugsvariante steht.