In eigener Sache WOCHENBLATT meldet Insolvenz an: Wie es jetzt mit dem Nachrichtenportal weitergeht

WOCHENBLATT meldet Insolvenz an: Wie es jetzt mit dem Nachrichtenportal weitergeht
Die Wochenblatt Media GmbH hat Insolvenz angemeldet. Warum dieser Schritt notwendig war und wie es mit dem regionalen Nachrichtenportal jetzt weitergeht. (Bild: Jacob Ammentorp Lund / iStock / Getty Images Plus)

Seit August 2020 stehen wir beim WOCHENBLATT für regionale, unabhängige und kostenlose Berichterstattung. Für Geschichten aus unserer Heimat. Für Meinungsvielfalt. Für schnellen, digitalen Journalismus – nah an den Menschen.

Wir sind angetreten, um Medienvielfalt in der Region zu stärken.
Und wir sind geblieben – auch dann, wenn es nicht immer einfach war.

Doch die wirtschaftliche Lage im Medienmarkt ist herausfordernder denn je. Steigende Kosten, sinkende Werbebudgets, ein digitaler Strukturwandel, der besonders regionale Anbieter trifft. Auch wir spüren das und haben am 27. Februar für die Wochenblatt Media GmbH Insolvenz angemeldet.

Das klingt hart.
Ist es auch.

Aber es ist kein Aufgeben.

Es ist ein Innehalten.
Ein Sortieren.

Warum wir diesen Schritt gehen

Wir haben in den vergangenen Jahren viel aufgebaut. Eine starke Reichweite. Ein engagiertes Team. Eine treue Leserschaft. Tausende veröffentlichte Artikel. Millionen von Seitenaufrufen. Wir arbeiten an 7 Tagen in der Woche um Sie aktuell über die Geschehnisse in der Region zu informieren.

Doch Medienfinanzierung ist im digitalen Zeitalter kein Selbstläufer. Regionale Berichterstattung ist wichtig – aber sie trägt sich nur, wenn Wirtschaft und Leserschaft sie mittragen.

Unsere Plattform bleibt online. Unsere Inhalte bleiben frei zugänglich.

Wofür wir stehen

Gerade in Zeiten von Fake News, algorithmisch gesteuerten Informationsblasen und schrumpfender Lokalberichterstattung ist eine starke, regionale Stimme wichtiger denn je.

Wir glauben an Journalismus, der erklärt statt aufheizt.
Der informiert statt polarisiert.
Der nah dran ist – und nicht von außen gesteuert.

Unabhängig. Kostenlos. Digital. Regional.

Was wir jetzt brauchen

Transparenz ist uns wichtig. Deshalb sagen wir auch klar:
Damit regionale und unabhängige Berichterstattung langfristig bestehen kann, braucht sie Unterstützung. Damit die Medienlandschaft vielfältig bleibt.

Von Unternehmen, die mit ihrer Werbung lokale Medien stärken.
Von Partnern, die auf Sichtbarkeit in einem regionalen Umfeld setzen.
Und von Leserinnen und Lesern, die unsere Inhalte teilen, weiterempfehlen und bewusst nutzen.

Wir glauben an eine starke Region.
Und wir glauben an eine starke, freie Berichterstattung.

Gerade jetzt.

Wie Sie uns unterstützen können

Unterstützung bedeutet für uns nicht Spenden oder kostenpflichtige Abonnements, die wird es bei uns nicht geben.

Unterstützung bedeutet:

  • bewusst regionale Medien zu nutzen
  • unsere Inhalte zu teilen und weiterzuempfehlen
  • als Unternehmen mit Werbung regionale Berichterstattung zu ermöglichen
  • uns als Plattform für Themen, Projekte und Sichtbarkeit zu nutzen

Jede Form der Unterstützung hilft dabei, unabhängigen Journalismus in der Region zu sichern.

Wir sind noch lange nicht fertig

Wir arbeiten an neuen Konzepten, Kooperationen und wirtschaftlichen Modellen. Unser Team arbeitet an neuen Angeboten, entwickelt unsere digitalen Formate weiter.

Eines steht fest:
Wir haben nicht vor aufzugeben. Wir sind nicht angetreten, um bei Sturm die Segel zu streichen.

Wir stehen für Mut.
Für Zusammenhalt.
Und für den festen Glauben daran, dass Herausforderungen auch Chancen sein können.

Dieser Schritt muss kein Ende sein.

Danke für euren Rückhalt.
Danke für euer Vertrauen.
Und danke an alle, die an uns glauben.

Die Geschichte ist noch nicht zu Ende. Wir schreiben sie weiter.