Vom 31. März bis zum 11. April absolvierten vier Zehntklässler des Studienkollegs St. Johann Blönried ein Sozialpraktikum im Wohnpark St. Vinzenz in Aulendorf. Im Rahmen des sogenannten Compassion-Projekts erhielten die Jugendlichen Einblicke in verschiedene Bereiche des sozialen und pflegerischen Alltags. Zwei der Teilnehmenden berichteten von ihren Eindrücken und Erfahrungen.
Praktischer Einblick in soziale Berufe
Das Compassion-Projekt 2025 des Studienkollegs St. Johann Blönried ermöglichte den Schülerinnen und Schülern praxisnahe Erfahrungen an selbst gewählten Einsatzorten. Der zweiwöchige Einsatz im Wohnpark St. Vinzenz ermöglichte es den Jugendlichen, soziale Berufe aus nächster Nähe kennenzulernen. Drei Schüler und eine Schülerin entschieden sich für ein Praktikum in der Aulendorfer Pflegeeinrichtung.
Begegnungen, Aufgaben und neue Perspektiven
Die 15-jährige Diana Haag unterstützte während ihres Praktikums die Tagespflege im Wohnpark. Dort begleitete sie unter anderem die Gymnastikstunde und half beim Mittagessen der Bewohnerinnen und Bewohner. Sie zeigte sich positiv überrascht vom Ablauf ihres Praktikums: „Ich habe keinen einzelnen Bewohner betreut, sondern war bei gemeinsamen Aktivitäten dabei. Zu Beginn war ich etwas verunsichert, aber alle waren so freundlich, dass ich mich schnell wohlgefühlt habe“, so die Schülerin.
Auch der 16-jährige Marko Nesic absolvierte sein Sozialpraktikum im Wohnpark St. Vinzenz. Er wurde in unterschiedlichen Wohnbereichen eingesetzt und gestaltete unter anderem eine Bastelaktion zur Vorbereitung auf das Osterfest. „Die Erfahrungen sind sehr wertvoll und haben meinen Blick erweitert. Ich habe großen Respekt vor den Menschen, die hier täglich mit so viel Engagement arbeiten“, erklärte er.

Einrichtung sieht Mehrwert für beide Seiten
Monika Lehmann, Einrichtungsleiterin des Wohnparks, zeigte sich erfreut über die Zusammenarbeit mit dem Studienkolleg. „Es ist wichtig, dass junge Menschen soziale Berufe kennenlernen können. Auch wenn ein Praktikum organisatorischen Mehraufwand bedeutet, bringt es frischen Wind in die Einrichtung“, betonte sie. Die Bewohnerinnen und Bewohner schätzten die Begegnung mit den Jugendlichen und profitierten von der generationsübergreifenden Erfahrung. Lehmann dankte ausdrücklich für die Kooperation mit Schulen und die Möglichkeit, Sozialpraktika zu ermöglichen.
Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.
(Quelle: St. Elisabeth-Stiftung)