Sperrung dauert länger als geplant Unerwartete Schäden: B12-Sanierung bei Rehlings erneut verschoben

Unerwartete Schäden: B12-Sanierung bei Rehlings erneut verschoben
Arbeiter glätten den frisch eingebauten Beton auf der B12-Brücke bei Rehlings. (Bild: Staatliches Bauamt Kempten)
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Die Bauarbeiten an der B12-Brücke über die Bahnstrecke bei Rehlings im Landkreis Lindau verzögern sich erneut. Grund sind unerwartete Schäden an der Brückentafel. Die Verkehrsführung bleibt bis voraussichtlich 26. September 2025 bestehen.

Die Instandsetzung der Brücke über die DB bei Rehlings entwickelt sich zu einer erheblichen Herausforderung für alle Beteiligten. Noch im Juli hatte das Staatliche Bauamt Kempten angekündigt, dass die Sperrung bereits am 5. September aufgehoben werden könne. Doch bei den planmäßigen Abdichtungsarbeiten zeigte sich, dass die oberste Betonschicht porös war und erneuert werden musste.

Beschädigte Spannglieder bei Betonabtrag

Beim Abtragen der porösen Schicht mit einem Höchstdruckwasserstrahl-Roboter wurden versehentlich Spannglieder beschädigt. Diese waren beim ursprünglichen Bau zu hoch eingebaut worden. Durch den 3000-bar-starken Wasserstrahl wurden die Hüllrohre zerstört, die die Spannglieder vor Korrosion schützen sollten. In der Folge lagen mehrere Spannglieder frei, einige verloren ihre statisch relevante Vorspannkraft.

Beschädigte Hüllrohre und freigelegte Spannglieder nach dem Betonabtrag an der B12-Brücke bei Rehlings.
Beschädigte Hüllrohre und freigelegte Spannglieder nach dem Betonabtrag an der B12-Brücke bei Rehlings. (Bild: Staatliches Bauamt Kempten)

Die Arbeiten mussten daraufhin gestoppt werden. Statiker berechneten die Tragfähigkeit neu und erstellten einen Sanierungsplan. Mit zusätzlichen Bewehrungseisen aus Halbedelstahl konnten die Defizite ausgeglichen werden. Damit blieb der Brücke ein Ersatzneubau erspart.

Verzögerungen durch logistische Probleme

Zusätzlich kam es zu Engpässen bei benötigten Spezialgeräten und Fachkräften, die in der Hauptbausaison stark ausgelastet waren. Diese Probleme führten zu weiteren Verzögerungen im Bauablauf.

In dieser Woche konnte nun der neue Beton erfolgreich eingebaut werden. Nach der erforderlichen Abbindezeit von rund zwei Wochen soll bei geeignetem Wetter die Bauwerksabdichtung erfolgen. Anschließend werden Asphalt und Markierungen aufgebracht. Das Bauende wird nun für Ende September erwartet.

Anschlussmaßnahmen verschoben

Die ursprünglich geplanten Arbeiten an der Brücke über die Anschlussstelle B12/B31 bei Niederhaus sowie der Ersatzneubau einer Feldwegbrücke bei Niederhaus werden auf das kommende Jahr verschoben.

Das Staatliche Bauamt Kempten bittet alle Anwohnerinnen, Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die zusätzlichen Belastungen.

(Quelle: Staatliches Bauamt Kempten)

Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.