TRAUM VOM NEUEN LEBEN ENDET AN DEUTSCHEr GRENZE Lindauer Bundespolizei ertappt syrische Familie bei unerlaubter Einreise

Lindauer Bundespolizei ertappt syrische Familie bei unerlaubter Einreise
Bundespolizei verhindert illegale Einreise einer syrischen Familie am Grenzübergang Hörbranz// Symbolbild. (Bild: Bundespoliizei)

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Ein neues Leben in Deutschland. Mit diesem Ziel stieg ein 38-jähriger syrischer Mann mit seiner Frau sowie vier Kindern im Alter von 6 bis 15 Jahren in einen Fernreisebus in Rom mit dem Endziel Frankfurt am Main. Doch stattdessen wurden sie am Samstag nach einer routinemäßigen Kontrolle des Busses am Grenzübergang Hörbranz wegen versuchter illegaler Einreise zurückgewiesen.

Laut den Lindauer Bundespolizisten handelte es sich bei dem Mann um einen seit einem Jahr in Bulgarien wohnhaften und arbeitenden Flüchtling, der bei den dortigen Behörden ein Besuchervisum für seine Familie beantragt und erhalten hatte. Doch statt in Bulgarien, erwartete der Familienvater seine aus Saudi-Arabien einreisenden Angehörigen am Flughafen Athen. Von dort aus ging es weiter nach Mailand, wo die Familie schließlich den Fernreisebus nach Deutschland bestieg. Bei der Kontrolle am Grenzübergang Hörbranz wurde die syrische Familie der Visaerschleichung und damit der versuchten unerlaubten Einreise überführt.

Bundespolizei zeigt Ehepaar und ältesten Sohn an

Der Syrer wurde wegen unerlaubter Einreise, Beihilfe zur Visaerschleichung sowie Einschleusung von Ausländern angezeigt. Seine Frau sowie der älteste Sohn müssen sich wegen Visumserschleichung sowie der versuchter unerlaubter Einreise verantworten. Die ausgestellten bulgarischen Visa wurden von der Bundespolizei annulliert.

Für die Familie endete der Einreiseversuch nach Deutschland mit einer Ausweisung nach Österreich.

(Quelle: Bundespolizeiinspektion Kempten)