Mit gefälschtem Lebenslauf Lindauer Bundespolizei bringt 22-Jährige in Zurückweisungshaft

Lindauer Bundespolizei bringt 22-Jährige in Zurückweisungshaft
Bundespolizei bringt Aserbaidschanerin in Haft // Symbolbild. (Bild: Bundespolizei)
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Am Mittwochvormittag kontrollierte eine Streife der Bundespolizei Lindau eine 22-jährige Zugreisende aus Aserbaidschan. Die Frau war mit der S1 aus Bregenz nach Lindau eingereist und wies sich zunächst mit einem österreichischen Aufenthaltstitel aus. Auf Nachfrage erklärte sie, ihr aserbaidschanischer Reisepass befinde sich zu Hause in Vorarlberg.

Bei der Durchsuchung ihres Rucksacks fanden die Beamten jedoch sowohl ihren gültigen Reisepass als auch ein deutsches Visum für einen längerfristigen Aufenthalt. Die Personalien auf diesen Dokumenten wichen von denen des österreichischen Aufenthaltstitels ab. Schließlich gestand die Frau, dass das österreichische Dokument ihrer Schwester gehörte.

Visum an Job als Krankenschwester geknüpft – nur zwei Tage angestellt

Das deutsche Visum der jungen Frau war an eine Beschäftigung als Krankenschwester gekoppelt. Ermittlungen ergaben jedoch, dass das Arbeitsverhältnis bereits im Dezember 2024 – nur zwei Tage nach Arbeitsbeginn – fristlos beendet wurde. Grund dafür war ein gefälschter Lebenslauf, mit dem sie sich die Stelle erschlichen hatte.

Mehrere Straftatbestände – Einreisesperre verhängt

Die Bundespolizei zeigte die 22-Jährige wegen Missbrauchs von Ausweispapieren, Visaerschleichung und versuchter unerlaubter Einreise an. Der Aufenthaltstitel sowie eine mitgeführte Bank- und Bahnfahrkarte der Schwester wurden sichergestellt.

Das Visum wurde annulliert, zudem verhängten die Behörden ein vierjähriges Einreise- und Aufenthaltsverbot für Deutschland. Am Donnerstag wurde die Frau dem Amtsgericht Lindau vorgeführt und anschließend in die Abschiebehafteinrichtung Hof gebracht. Von dort aus soll sie zeitnah in ihr Heimatland zurückgeführt werden.

Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.
(Quelle: Bundespolizeiinspektion Kempten)