25 cm Neuschnee Lindau/Hergensweiler: Zelte bei Adventsmarkt stürzen ein

Der nasse Schnee brachte mehrere kleinere Zelte zum Einsturz, die für den Adventsmarkt aufgebaut wurden.
Der nasse Schnee brachte mehrere kleinere Zelte zum Einsturz, die für den Adventsmarkt aufgebaut wurden. (Bild: Davor Knappmeyer)

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Davor Knappmeyer
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Am vergangenen Samstag versammelten sich zahlreiche ehrenamtliche Helfer, um den traditionellen Adventsmarkt der Feuerwehr Hergensweiler aufzubauen. Doch die festliche Stimmung wurde durch heftige Schneefälle getrübt, die die Zelte zum Einsturz brachten.

Viele haben sich am Wochenende über den ersten Schnee des Jahres gefreut. Mancherorts sorgten die weißen Flocken aber auch für jede Menge Chaos. So hat das winterliche Wetter auch den ehrenamtlichen Helfern der Feuerwehr Hergensweiler Probleme beschert.

Die nassen Schneemassen brachten in der Nacht zum Sonntag mehrere kleinere Zelte zum Einsturz, die die ehrenamtlichen Helfer bereits für den Adventsmarkt am Wochenende aufgebaut hatten.

Adventsmarkt fand trotzdem statt

Die eingestürzten Zelte waren ein Schock für die Organisatoren und Helfer. Glücklicherweise blieben Menschen unversehrt, aber der Sachschaden an den Zelten und dem Inventar konnte noch nicht beziffert werden.

Trotz der herausfordernden Bedingungen und des Schneechaos beschlossen die Verantwortlichen, den Adventsmarkt am Sonntag abzuhalten und den Marktbetrieb nicht zu beeinträchtigen. Die Helfer beseitigten daraufhin in einem Wettlauf gegen die Zeit die Schäden und bauten improvisierte Stände für die Marktleute auf.

Allgäu in weiße Decke gehüllt

Nicht nur der Adventsmarkt war betroffen, sondern auch Lindenberg im Allgäu sah sich mit massiven Schneemassen von rund 26 Zentimetern konfrontiert. Die Bewohner kämpften mit Schaufeln, Schneefräsen und sogar schwerem Gerät wie Radladern, um Zufahrten und Gehwege freizuräumen.

Auch die Straßenverhältnisse waren winterlich und erforderten erhöhte Vorsicht der Verkehrsteilnehmer.