Ein 25-jähriger Italiener ist trotz bestehender Wiedereinreisesperre nach Deutschland eingereist. Die Bundespolizei schob ihn zurück in die Schweiz ab.
Wegen einer Ordnungsstörung wurden Beamte des Polizeipräsidiums Konstanz in der Nacht von Sonntag auf Montag zu einer Wohnung in Konstanz gerufen. Dort trafen sie auf einen 25-jährigen italienischen Staatsangehörigen.
Der Mann gab an, am Sonntag, 14. Juni, von Kreuzlingen in der Schweiz nach Konstanz eingereist zu sein. Eine Überprüfung seiner Personalien ergab jedoch, dass gegen ihn ein gültiges Einreise- und Aufenthaltsverbot besteht.
Einreiserecht bereits 2021 entzogen
Nach Angaben der Bundespolizei hatte die Stadtverwaltung Konstanz dem 25-Jährigen bereits im Jahr 2021 das Einreise- und Aufenthaltsrecht als Unionsbürger entzogen. Hintergrund war, dass er wiederholt straffällig geworden sein soll.
Trotz des bestehenden Verbots wurde der Mann nun erneut in Deutschland angetroffen. Die zuständigen Beamten übergaben ihn an die Bundespolizei.
Bundespolizei ermittelt
Die Bundespolizei schob den 25-Jährigen in die Schweiz zurück. Zudem wird gegen ihn wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Freizügigkeitsgesetz ermittelt.
(Quelle: Bundespolizeiinspektion Konstanz)