Neues Spielgerät an der Berchenschule in Konstanz eröffnet

Neues Spielgerät an der Berchenschule in Konstanz eröffnet
Eine Besonderheit der neuen Installation ist ein daran angrenzendes Baumquartier – eine Art Pflanzbeet, das Bäumen mit ungünstigen Bodenverhältnissen künftig bessere Entwicklungsbedingungen bieten soll. (Bild: Stadt Konstanz)

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Die Schüler der Berchenschule freuen sich momentan wahrscheinlich noch ein bisschen mehr auf die Pausen zwischen den Unterrichtsstunden: Im Schulhof der Grund- und Werkrealschule ist vergangene Woche ein neues Spielgerät eingeweiht worden. Der Seilparcours besteht aus verschiedenen Elementen wie Holzpfosten, Podesten und Netzen, auf denen bis zu 40 Kinder gleichzeitig klettern, hangeln und balancieren können.

Eine Besonderheit der neuen Installation ist ein daran angrenzendes Baumquartier – eine Art Pflanzbeet, das Bäumen mit ungünstigen Bodenverhältnissen künftig bessere Entwicklungsbedingungen bieten soll. Die Fläche ist bereits mit Baumsubstrat aufgefüllt und entsprechend vorbereitet – zur Pflanzzeit im Herbst werden dann fünf Bäume gepflanzt. Sie sollen den Kindern während des Spielens auf dem Seilparcours Schatten bieten. Das Quartier wird nachhaltig durch ein Drainagesystem bewässert, das Wasser aus der Spielgerätfläche, vom Schulhof und der Dachfläche der Sporthalle ableitet und nutzt.

Doppelter Nutzen der Drainage: Unter dem Seilparcours dienen Holzhäcksel als Fallschutzbelag. Diese sollen möglichst rasch abtrocknen und nicht im Wasser stehen, damit sie dauerhaft Schutz bieten können.

Das Baumquartier dient zudem als Testfeld. Dort wurden zwei verschiedene, verdichtungsfähige Baumsubstrate verwendet, um die Entwicklung der Bäume am gleichen Standort vergleichen zu können.

Geplant wurde die Anlage von Simon Finkbeiner, Landschaftsarchitekt (Dipl.-Ing. FH) im Amt für Stadtplanung und Umwelt, gemeinsam mit der kommissarischen Schulleitung, Angela Murmann-Ise. Das Projekt wurde von den Technischen Betrieben Konstanz und der Firma Joos realisiert, die Bauzeit lag bei vier Wochen. Die Messmer Stiftung unterstützte das Vorhaben mit einer Förderung von 10.000 Euro.

(Pressemitteilung: Stadt Konstanz)