Ein Anrufer hatte über Notruf 112 gemeldet, dass seine Wohnung verraucht sei. Von der Abteilung Markdorf-Stadt rückte unverzüglich der Löschzug aus. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich noch Personen im betroffenen Wohnhaus aufgehalten hätten, wurde das Alarmstichwort durch die Leitstelle Bodensee-Oberschwaben von B3 auf B3Y erweitert, wobei “Y” hier bedeutet, dass Menschenleben in Gefahr sind.
Alle drei betroffenen Bewohner konnten das Gebäude aber rechtzeitig verlassen und wurden vom Rettungsdienst und Notarzt untersucht. Keiner musste in ein Krankenhaus gebracht werden.
Wie sich zeigte, war es im Keller des Wohnhauses zu einem Brand an der Heizungsanlage gekommen, eine Rauchentwicklung aus einem Kellerfenster war deutlich sichtbar.
Angriffstrupps gingen mit zwei C-Rohren in den verrauchten Keller vor und konnten den Brand am Brenner der Heizung durch das Herausnehmen der Sicherungen beenden. Die Heizungsanlage, sowie der Kellerraum wurde in von uns nicht bezifferbarem Ausmaß durch den Rauch beschädigt.

Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr, beschränkt sich die Schadensfläche auf den Heizungsraum. Das restliche Haus ist nach Belüftungsmaßnahmen weiter bewohnbar.
Die Feuerwehr war ca. 1,5 Stunden vor Ort mit 6 Fahrzeugen und 29 Feuerwehrleuten im Einsatz. Während dieser Zeit war die Jahrstraße komplett gesperrt.
Ebenfalls an der Einsatzstelle war Kreisbrandmeister Alexander Amann, sowie der Notdienst des Energieversorgers. Von sanitätsdienstlicher Seite her war neben dem Regelrettungsdienst des DRK auch die Einsatzgruppe der DRK-Bereitschaft Markdorf vor Ort.
Zur genauen Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.
(Quelle: Freiwillige Feuerwehr Markdorf)