Eine 61-Jährige aus Markdorf verliert bei einem Vorschussbetrug rund 7.000 Euro. Ein Unbekannter täuscht über Jahre eine angebliche Schenkung von 650.000 Euro vor.
Bereits im Mai 2023 nahm der bislang unbekannte Täter über das Internet Kontakt zu der Frau auf. Dabei gab er sich als französischer Rechtsanwalt aus und spiegelte vor, die Auszahlung einer angeblichen Schenkung in Höhe von 650.000 Euro zu verwalten.
Über einen Zeitraum von mehr als drei Jahren veranlasste der Betrüger die 61-Jährige immer wieder zu Überweisungen. Als Begründung führte er angeblich anfallende Bearbeitungs- und Notargebühren an. Erst nachdem ein Gesamtschaden von rund 7.000 Euro entstanden war, erstattete die Frau Anzeige.
Polizei warnt vor Vorschussbetrug
Der Polizeiposten Markdorf hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang eindringlich vor der Masche: „Reagieren Sie nicht auf Versprechen angeblich hoher Erbschaften, Lotteriegewinne oder Spenden aus dem Ausland. Zahlungsaufforderungen für angebliche Gebühren vor einer Auszahlung sind ein klares Anzeichen für Betrug.“
(Quelle: Polizeipräsidium Ravensburg)