Imanuel Schramm mit Beifahrer Hermann Bacher gewannen das internationale Grasbahnrennen in Berghaupten. Das Rennen musste vorzeitig wegen Regen abgebrochen werden, wurde aber trotzdem gewertet.
Im Vorfeld zum Grasbahnrennen in Berghaupten hatte der Clubfahrer des MSC Melsungen Imanuel Schramm alle Hände voll zu tun. Neben der Vorbereitung seines Seitenwagens musste er auch einen Beifahrer organisieren, da Stammbeifahrerin Nadin Löffler aus gesundheitlichen Gründen abgesagt hatte. Fündig wurde er bei dem Ravensburger Hermann Bacher, der früher bereits mehrere Jahre bei Schramm mitgefahren ist.
Die 675m lange Grasbahn im Berghaupten am Rande des Schwarzwalds hat so ihre Tücken, aber Schramm kennt die Bahn bestens aus der Vergangenheit. Die Feinabstimmung zwischen Schramm und Bacher lief im Training bereits sehr gut, aber die Abstimmung des Fahrwerks machte „Immel“ Schramm, wie er von seinen Fans genannt wird, noch etwas Probleme.
Im ersten Wertungslauf schossen Schramm/Bacher aus dem Startband raus und setzten sich direkt an die Spitze des Feldes. In der zweiten Runde zogen dann Europameister Brandhofer/Mollema Innen vorbei und sahen als Erster vor Schramm/Bacher die schwarzweiß karierte Flagge. Vor dem zweiten Lauf hatte Schramm einige Anpassungen am Fahrwerk vorgenommen und diese machten sich bezahlt. Den zweiten Lauf gewannen Schramm/Bacher souverän vom Start weg und hatten im Ziel einen beachtlichen Vorsprung vor dem zweiten Gespann Meier/Meier.
Anschließend setzte starker Regen ein, so dass die Veranstaltung abgebrochen werden musste. Da genügend Wertungsläufe gefahren worden sind, gab es aber eine Tageswertung. Es gewannen Imanuel Schramm und Hermann Bacher mit 9 Punkten vor dem punktgleichen Duo Manuel Meier/Melanie Meier vom MSC Berghaupten. Bei Punktgleichheit entscheidet das direkte Duell auf der Bahn und dieses hatten Schramm/Bacher gewonnen. Auf Platz drei landete das Duo Achim Neuendorf mit Johannes Schnaitter.
Ein glücklicher Imanuel Schramm nach dem Rennen: „Die Bahn heute war sehr schwer zu befahren. Zudem musste ich das Fahrwerk komplett umbauen und auf Hermann ausrichten. Das uns das so gut gelingen würde, hätte ich nicht gedacht aber unsere Starts waren einfach saugut heute. Der Sieg ist daher etwas überraschend aber natürlich sehr schön“. Der nächste Start von Schramm ist beim Flutlichtrennen in Vechta am 9. September.
(Vereinsmitteilung: MSC Melsungen)