Tettnanger Stadthalle kann weiter für den Schul- und Vereinssport genützt werden

Tettnanger Stadthalle kann weiter für den Schul- und Vereinssport genützt werden
Insgesamt setzte die Stadt für die Unterhaltungsmaßnahmen der Stadthalle rund 40.000 Euro ein. (Bild: Stadt Tettnang)

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In den vergangenen Monaten hat die Stadt Tettnang die Stadthalle von verschiedenen Experten auf den Prüfstand stellen lassen. Die von ihnen vorgeschlagenen Maßnahmen wurden umgesetzt. Somit ist die Stadthalle als Übergangslösung bis zur Fertigstellung der neuen Sporthalle weiterhin für den Schul- und Vereinssport nutzbar.

„Natürlich handelt es sich um eine Übergangslösung, bis die neue Sporthalle neben der Carl-Gührer-Halle fertiggestellt ist. Bis dahin wollten wir aber dennoch ein sicheres und gutes Umfeld für den Schul- und Vereinssport zur Verfügung stellen. Das war der Anlass dafür, dass wir uns die Halle genau angesehen haben“, erklärt Bürgermeisterin Regine Rist. Die neue Sporthalle wird voraussichtlich mit Beginn des Schuljahres 2025/26 benützt werden können.

Was wurde also unternommen? Neben einer Überprüfung der Statik wurden unter anderem Raumluftmessungen, Wasseruntersuchungen und eine Elektroprüfung durchgeführt. Der Hallenbereich wurde auf Asbestfasern in der Luft untersucht, das Wasser auf Legionellen, Pseudomonaden sowie Eisen, Blei etc. In beiden Fällen blieben die Analysen ohne negative Ergebnisse. Auch die Statikexperten gaben grünes Licht für eine weitere Verwendung der Stadthalle als Sportstätte.

Mängel nach Gutachten beseitigt

Eine Elektro-Fachfirma nahm die gesamte Hauselektrik unter die Lupe. Sämtliche befundete Mängel wurden daraufhin beseitigt. Eine Begehung durch Mitarbeiter des Baurechtsamts ergab weitere nötige Maßnahmen. Die umfassendste davon betraf die Installation einer Brandabschottung der Heizungen im Untergeschoss der Stadthalle zum Installationskanal, der die Wärme in den Campus Manzenberg leitet. Zudem mussten die Flucht- und Rettungspläne neu erstellt werden. Sie werden derzeit vom Landratsamt Bodenseekreis geprüft und anschließend beschildert.

Um die Sicherheit der kleinen und großen Sportlerinnen und Sportler zu gewährleisten, wurde die Unfallkasse Baden-Württemberg (UKBW) beauftragt, Gefahrenstellen in der Stadthalle aufzuzeigen. Bei der Überprüfung wurden vor allem Fehlstellen an den Wänden und im Boden der Halle festgestellt. So waren etwa Löcher im PVC-Bodenbelag und an den Holzverkleidungen Stücke abgebrochen. Die UKBW empfahl zudem, die Stirnseite des Saales zu verkleiden. Sämtliche von der Unfallkasse erfassten Mängel und Empfehlungen beseitigte der Städtische Bauhof in den vergangenen Wochen.

Zu guter Letzt wurden auch die schon etwas in die Jahre gekommenen Duschen und Umkleideräume frisch gestrichen und gerichtet, damit sie für die Nutzer ansprechend und hygienisch einwandfrei sind.

Insgesamt setzte die Stadt für die aufgezählten Unterhaltungsmaßnahmen rund 40.000 Euro ein.

(Pressemitteilung: Stadt Tettnang)