Die Outdoormarke VAUDE zählt zu den 15 Finalisten des diesjährigen CSR-Preises der Bundesregierung. In der Kategorie „Gute Geschäftspraktiken“ wurde das Unternehmen für sein innovatives Pilotprojekt „VAUDE Share“ nominiert.
Ziel des Projekts ist es, freiwillig zur Zahlung existenzsichernder Löhne in der textilen Lieferkette beizutragen – ein Thema, das nach wie vor zu den größten sozialen Herausforderungen in der globalen Textilindustrie zählt.
„Die Nominierung ist eine große Anerkennung für unser Engagement für mehr soziale Gerechtigkeit in den Lieferketten“, sagte Anika Mauz, Projektverantwortliche bei VAUDE, bei der Preisverleihung in Berlin.
CSR-Preis ehrt unternehmerische Verantwortung
Mit dem CSR-Preis der Bundesregierung werden alle zwei Jahre Unternehmen für herausragende Beiträge zu einer verantwortungsvollen Unternehmensführung ausgezeichnet. Die Jury wählte aus rund 150 Bewerbungen 15 Finalisten aus. Fünf von ihnen wurden schließlich in verschiedenen Kategorien prämiert.
In der Kategorie „Gute Geschäftspraktiken“ wurde VAUDE für das Projekt „VAUDE Share“ nominiert. Preisträger der Kategorie wurde der Fahrradreifenhersteller Schwalbe – ein enger Partner von VAUDE im Bereich nachhaltiger Recyclingmaterialien.
„VAUDE Share“: Finanzielle Lohnlücke wird ausgeglichen
Mit „VAUDE Share“ setzt das Unternehmen gezielt dort an, wo gesetzliche Mindestlöhne nicht ausreichen, um grundlegende Lebenshaltungskosten zu decken. VAUDE gleicht die Differenz zwischen dem gezahlten Lohn und einem anerkannten existenzsichernden Lohn aus – obwohl es oft nur anteilig in den Produktionsstätten vertreten ist.
„Ein existenzsichernder Lohn ist ein Menschenrecht – aber in vielen Produktionsländern leider nicht Realität. Deshalb leisten wir unseren Beitrag dort, wo Marktmechanismen und gesetzliche Rahmenbedingungen bislang versagen“, erklärt VAUDE-Geschäftsführerin Antje von Dewitz.
Erster Pilot in Myanmar gestartet
Seit Mai 2024 wird „VAUDE Share“ in einer Produktionsstätte in Myanmar umgesetzt. Der Ausgleich wird dort monatlich direkt an die Beschäftigten ausgezahlt. VAUDE kooperiert in diesem Rahmen mit den EU-finanzierten Programmen SMART und MADE, die auf faire Arbeitsbedingungen in Myanmar abzielen. Zudem erfolgt die Produktion in Einklang mit den Empfehlungen der Fair Wear Foundation, bei der VAUDE seit über zehn Jahren den Leader-Status hält.
Ziel des Unternehmens ist es, das Modell mittelfristig auf alle Produktionspartner weltweit auszuweiten.
Modell mit Signalwirkung für andere Unternehmen
VAUDE stellt die Methodik von „VAUDE Share“ anderen Unternehmen bewusst zur Verfügung – in der Hoffnung, dass möglichst viele dem Beispiel folgen.
„Gemeinsam können wir eine Bewegung anstoßen und mehr soziale Gerechtigkeit in den globalen Lieferketten schaffen“, betont Antje von Dewitz.
Nachhaltiges Wirtschaften als Unternehmensphilosophie
Als nachhaltig ausgerichtetes Familienunternehmen mit Sitz in Tettnang bietet VAUDE funktionelle, innovative und umweltfreundliche Outdoor-Produkte. Die Marke engagiert sich seit Jahren weit über gesetzliche Standards hinaus für faire Arbeitsbedingungen und ökologische Verantwortung entlang ihrer gesamten Lieferkette.
Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.
(Quelle: VAUDE)