Europaabgeordneter Norbert Lins tauscht sich im Juli mit Vertretern der Kommunen im Bodenseekreis aus. Dabei geht es um europäische Vorgaben und Wirtschaftsthemen.
Im Rahmen seiner Sommertour durch den Wahlkreis hatte Lins (EVP/CDU) die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister des Bodenseekreises zu einem Gespräch in die Krone nach Schnetzenhausen eingeladen. An dem Treffen nahmen auch der CDU-Kreisvorsitzende und Kressbronner Bürgermeister Daniel Enzensperger sowie Landrat Luca Wilhelm Prayon teil.
Im Mittelpunkt stand der Austausch zwischen der europäischen und der kommunalen Ebene. Zur Sprache kamen unter anderem verfahrensrechtliche Fragen, der Artenschutz, die Finanz- und Haushaltsplanung der Europäischen Union sowie die Auswirkungen europäischer Subventionen auf verschiedene Wirtschaftszweige.
Kommunen wünschen mehr Planungssicherheit
In der Diskussion wurde deutlich, dass sich viele Kommunen bei der praktischen Umsetzung europäischer Vorgaben mehr Klarheit und Planungssicherheit wünschen. Mehrfach wurde das Gefühl geäußert, die europäische Gesetzgebung erstrecke sich häufig bis in kleinste Detailregelungen.
Nach Ansicht der Teilnehmer sollten dagegen zentrale Zukunftsthemen wie die Wettbewerbsfähigkeit Europas, der Bürokratieabbau und die wirtschaftliche Stärke stärker in den Fokus rücken. Der Austausch verlief offen und konstruktiv, an einzelnen Punkten aber auch kontrovers.
Lins will Anregungen nach Brüssel mitnehmen
Lins betonte die Bedeutung eines regelmäßigen Austauschs mit den Kommunen. „Europa muss wissen, wo vor Ort der Schuh drückt“, sagte der Europaabgeordnete.
Aus den Gesprächen nehme er zahlreiche Anregungen und Impulse für seine weitere Arbeit in Brüssel mit.
(Quelle: CDU-Bodenseekreis)