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Austausch zum Vereinsjubiläum 30 Jahre Tierfreunde Bodenseekreis: Bürgermeister zu Besuch

Die Tierfreunde Bodenseekreis feiern ihr 30-jähriges Bestehen. Zwei Bürgermeister besuchten das Tierheim in Gießen und diskutierten über wichtige Anliegen des Tierschutzes.

Lesezeit 2 Minuten
Vier Personen stehen in einem Raum und halten gemeinsam einen großen Kuchen mit der Aufschrift „Herzlichen Glückwunsch“.
Zum 30-jährigen Bestehen der Tierfreunde Bodenseekreis gratulierten die Bürgermeister Ole Münder und Daniel Enzensperger dem Verein bei einem Besuch im Tierheim in Gießen. (Bild: Gemeinde Kressbronn)

Seit 30 Jahren engagieren sich die Tierfreunde Bodenseekreis für den Tierschutz. Zum Jubiläum besuchten zwei Bürgermeister das Tierheim in Gießen und sprachen über aktuelle Herausforderungen.

Seit 2018 nutzt der Verein Tierfreunde Bodenseekreis e. V. eine ehemalige Hofstelle in Gießen als Tierheim. Vor allem Kaninchen, Meerschweinchen und Katzen finden dort Unterkunft und Betreuung. Anlässlich des 30-jährigen Vereinsbestehens besichtigten die Bürgermeister Ole Münder aus Langenargen und Daniel Enzensperger aus Kressbronn am Bodensee die Einrichtung und informierten sich über die Arbeit des Vereins.

Fundtierpauschale und Katzenschutz im Mittelpunkt

Die Tierfreunde Bodenseekreis wurden 1996 gegründet und setzen sich seither für den Schutz und das Wohl von Tieren ein. Beim Rundgang durch das Tierheim tauschten sich die beiden Bürgermeister mit Vereinsvertretern über die Rahmenbedingungen des Tierheimbetriebs und aktuelle Herausforderungen aus.

Ein zentrales Gesprächsthema war die Fundtierpauschale. Mit dieser unterstützen Gemeinden die Aufnahme, Unterbringung und Versorgung von Fundtieren. Sie soll die Kosten decken, die dem Verein durch die Betreuung der Tiere entstehen.

Die Gemeinde Langenargen zahlt die Pauschale bereits seit vielen Jahren an die Tierfreunde Bodenseekreis. Kressbronn am Bodensee hatte die Fundtierpauschale zuvor an den Tierschutzverein in Friedrichshafen entrichtet und wechselte 2024 zu den Tierfreunden.

Auch Wasserversorgung in Gießen angesprochen

Darüber hinaus diskutierten die Bürgermeister und Vereinsvertreter über die Notwendigkeit einer Katzenschutzverordnung. Solche Regelungen können dazu beitragen, die unkontrollierte Vermehrung freilebender Katzen einzudämmen und damit das Tierleid zu verringern.

Ein weiteres Thema war die unzureichende Wasserversorgung im Weiler Gießen. Auch darüber tauschten sich die Beteiligten während des Besuchs aus.

Mit ihrem Besuch würdigten Ole Münder und Daniel Enzensperger das langjährige Engagement des Vereins. Zugleich bot das 30-jährige Jubiläum Gelegenheit, die Zusammenarbeit zwischen den Tierfreunden Bodenseekreis und den Gemeinden sowie aktuelle Anliegen des Tierschutzes zu besprechen.

(Quelle: Gemeinde Kressbronn)

Schlagwörter

Transparenz

Erstmals veröffentlicht
28.10.2026, 13:30 Uhr

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