Grundstücksverkauf abgeschlossen Tierheim Friedrichshafen plant große Umbauten

Tierheim Friedrichshafen plant große Umbauten
Bürgermeister Julius Mihm und Simon Büchler, Leiter des Amtes für Vermessung und Liegenschaften, überreichten den Kaufvertrag an die Vorständin des Tierschutzvereins Friedrichshafen, Carola Fuchsloch und den 2. Vorsitzenden Thomas Böhlich. (von links): Thomas Böhlich, Julius Mihm, Carola Fuchsloch und Simon Büchler (Bild: Stadt Friedrichshafen)
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Das Tierheim Friedrichshafen kann nach dem Kauf des städtischen Grundstücks seine geplanten Bauprojekte angehen. Die Umsetzung ist über drei bis vier Jahre vorgesehen.

Mit der förmlichen Übergabe des Kaufvertrags durch Bürgermeister Julius Mihm und Simon Büchler, Leiter des Amtes für Vermessung und Liegenschaften, an Carola Fuchsloch, Vorständin des Tierschutzvereins Friedrichshafen, wurde der Grundstücksverkauf abgeschlossen. Damit verfügt der Verein über die notwendige Grundlage für die geplanten Umbau-, Neubau- und Sanierungsmaßnahmen.

Der Gemeinderat hatte zuvor dem Verkauf der rund 7.959 Quadratmeter großen städtischen Grundstücksfläche in der Messestraße 224 an den Tierschutzverein zugestimmt.

„Mit dem Verkauf des Grundstücks schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass der Tierschutzverein seine wichtigen Aufgaben auch künftig unter zeitgemäßen Bedingungen erfüllen kann. Das ist eine nachhaltige Investition in den Tierschutz in Friedrichshafen“, sagte Bürgermeister Julius Mihm.

Gebäude und Tierunterkünfte müssen saniert werden

Teile der Gebäude und Tierunterkünfte sind in die Jahre gekommen und müssen umfassend saniert oder ersetzt werden. Da die geplanten Investitionen mit erheblichen Kosten verbunden sind, können sie nach Angaben der Stadt nur auf eigenem Grund und Boden wirtschaftlich und langfristig realisiert werden.

„Der Grundstückskauf ist für unseren Verein ein wichtiger Meilenstein. Erst mit dieser langfristigen Planungssicherheit können wir die dringend notwendigen Sanierungs- und Neubauprojekte angehen und unser Tierheim fit für die Zukunft machen“, sagte Carola Fuchsloch.

Der Tierschutzverein nimmt unter anderem Fundtiere aus dem Stadtgebiet in Obhut und versorgt sie im Tierheim. Dazu gehören Hunde, Katzen, Vögel, Meerschweinchen, Kaninchen und weitere Tiere.

Neues Hundehaus und Fundtier-Container geplant

Zu den geplanten Maßnahmen gehört ein Lagergebäude für Tiernahrung, Streu, Decken, Körbe und Kratzbäume. Zudem soll ein separates Hundehaus mit Quarantäne- und Krankenstation entstehen. Vorgesehen ist außerdem ein Fundtier-Container, in dem Fundtiere außerhalb der Öffnungszeiten aufgenommen werden können.

Das erste Hundehaus aus dem Jahr 1983 soll abgerissen und neu gebaut werden. Darüber hinaus plant der Tierschutzverein eine Erweiterung der Büroflächen sowie eine Anlage für Wasser- und Landschildkröten.

Auf dem Gelände des ehemaligen Gnadenhofs sind außerdem ein Taubenhaus beziehungsweise ein Taubenturm sowie verschiedene Volieren zur kurzfristigen Unterbringung und Versorgung von Wildtieren vorgesehen.

Bauantrag soll nach Sommerpause folgen

Derzeit überarbeitet der Tierschutzverein gemeinsam mit seinem Architekten die Kostenplanung. Gleichzeitig werden die Maßnahmen mit den beteiligten Handwerksbetrieben und möglichen Fördergebern abgestimmt.

Nach der Sommerpause soll der Bauantrag eingereicht werden. Die einzelnen Projekte sollen innerhalb der kommenden drei bis vier Jahre umgesetzt werden.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Tierheims Friedrichshafen.

(Quelle: Stadt Friedrichshafen)

Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.