Vom Bodensee nach Berlin: Altpop-Indie-Musikerin KOSCHKA veröffentlicht Debüt-Album

Fast schon künstlerisch ist das Cover ihres ersten eigenen Albums „KOSCHKA“.
Fast schon künstlerisch ist das Cover ihres ersten eigenen Albums „KOSCHKA“. (Bild: Dovile Sermokas)

Minimalistisch und herrlich freigeistig: Solo-Newcomerin KOSCHKA bringt ihr erstes Album auf den Markt. Die deutsch-polnischen Sängerin, die in Friedrichshafen aufgewachsen ist und auch dort das Singen gelernt hat, möchte vor allem eins: Menschen bewegen.  

Wer auf minimalistische, ruhige und dafür intensive und romantische Beats steht, sollte sie unbedingt kennenlernen: KOSCHKA. Die junge Frau, die mit bürgerlichem Namen Edita Karkoschka heißt, kombiniert in ihren Liederkreationen zeitlose Eleganz mit ganz viel Herzblut und Gefühl. Der (Indie-)Pop-Appeal ist schließlich die magische Formel, die die mittlerweile in Berlin lebende Musikerin in jeden Song einbringt. Gepaart mit melancholischen, gar poetischen Texten und einer tollen, klaren Stimme erreicht KOSCHKA einen großen Wiedererkennungswert.

Alles fing im Häfler Kinderchor an

Seit sie 5 Jahre alt ist singt Edita – heute ist die Künstlerin 39. Im Chor in der Canisiuskirche in Friedrichshafen hat sie die Liebe zum Musizieren entdeckt und traute sich schließlich mit 17 Jahren, den Gesangsunterricht zu besuchen.  „Davor war ich viel zu schüchtern. Ich hatte aber in mir immer schon das Gefühl, dass meine Stimme das Instrument ist, mit dem ich mich 100% identifiziere und so war es dann auch“, erzählt die Wahl-Berlinerin.

Lieder dienen als „Seelenfutter“

Ihre Musik ist langsam aber kontrastreich in ihrer Sänfte und Energie. „Sie erzählt verschiedenste Geschichten, und handelt intensiv von der Liebe. Ich interpretiere ganz intuitiv Musik aus der Epoche der Romantik neu. Andere Stücke wiederum singe ich auf Englisch, sie tragen energetisch eine Stimmung aus der heutigen Zeit.“

„Ich glaube, dass meine Musik auf Platte und live die Kraft hat, den Zuhörer tief zu berühren um ihn aus dem Alltag zu reißen. Bei einem meiner letzten Konzerte sagte eine Frau zu mir: „An dieses Konzert werde ich noch in 20 Jahren denken“.  Ich möchte, dass die Musik meinem Publikum ein Gefühl vermittelt, das sie mit Nachhause nehmen. Ich glaube, dass wir genau das heutzutage auch in unserer Gesellschaft brauchen. Entschleunigung und Seelenfutter“, so KOSCHKA.

Album entstand im Homestudio

Selbst produziert hat die junge Deutsch-Polin ihr Debüt-Album und das in den eigenen vier Wänden. Dabei schlüpft sie in die Rolle der Sängerin, Komponistin und Musikproduzentin zugleich. Ganz oft entstanden Songs spontan und improvisiert, wie KOSCHKA erzählt: „Oft wurde der Aufnahmeknopf gedrückt und Lieder erfunden, manchmal so gut, dass sie exakt so übernommen wurden“. Unter dem Berliner Label „St. Vladimir Records“ veröffentlicht sie nun diese und andere Songs.

Vom Homestudio auf die Bühne? KOSCHKA ist guter Dinge und freut sich auf alles, was kommt.
Vom Homestudio auf die Bühne? KOSCHKA ist guter Dinge und freut sich auf alles, was kommt. (Bild: Dovile Sermokas)

Musikerfahrung hat die 39-Jährige bereits aus alten Bandzeiten. Lange Zeit ging sie als Frontfrau der deutsch-holländischen Band „Nausica“ ihrem Traum nach und spielte auf Bühnen in ganz Europa. Das schafft sie jedoch auch allein: „Mit KOSCHKA bin ich als Künstlerin, Mensch, Frau und Mutter das erste Mal komplett autonom unterwegs und bin mein eigener Boss. Alle Entscheidungen die ich treffe, muss ich mit mir selbst abwägen. Das ist sehr zeitintensiv, aber meinem Bauchgefühl geht es richtig gut.“

Nach ihren bereits veröffentlichten Singles, „The Flood“, „Liebst du um Liebe“, „Seit ich ihn gesehen“ und dem souligen Song „You Can’t Bear My Love“, bringt Edita nun ihre Platte mit insgesamt acht Songs auf Englisch und Deutsch heraus.

„Oh Brother“ als perfekter Abschlusssong

Das Hauptaugenmal des Albums ist das wehmütige Lied „Oh Brother. Ein Zusammenspiel aus tiefen markanten Tönen und verzerrten elektronischen Klängen. Wie klingt unheimliche Intimität? KOSCHKA zeigt es. „Ich fand diesen Song perfekt als Abschluss für mein Debütalbum, weil er gleichzeitig etwas ganz Neues einfängt. Ein Herzschlag, der auf einmal vielleicht ganz anders pocht. Er verkörpert Kontraste in Lautstärke und Intensität, scheppernd und sanft zugleich. Verzerrt und fragil. Die düstere Intensität von Bands wie ‚The Savages‘ inspirierte mich dabei.“

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Für ihre Zukunft wünscht sich Edita Karkoschka „wirklich viele Konzerte zu spielen, international eingeladen zu werden und ganz simpel aber als Musiker essentiell: von meiner Leidenschaft leben zu können“.

Wer sich von ihrem Können überzeugen möchte, findet das Album „KOSCHKA“ seit Freitag auf allen gängigen Musik-Plattformen oder ganz einfach hier: https://symphony.to/koschka/koschka.

(Quelle: NK PR, Edita Karkoschka)