Neue Regeln für die Uferpromenade Seestraße in Friedrichshafen soll neu geordnet werden

Seestraße in Friedrichshafen soll neu geordnet werden
Blick vom Moleturm auf die Seestraße in Friedrichshafen: Die Stadt will die Flächen für Außengastronomie und die öffentlichen Bereiche künftig klarer voneinander abgrenzen. (Bild: tichr / iStock Editorial / Getty Images Plus)
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In Friedrichshafen sollen Außengastronomie und öffentliche Flächen an der Seestraße klarer getrennt werden. Die Änderungen sind für die Freiluftsaison 2027 geplant.

Der Kultur- und Sozialausschuss hat am Mittwoch, 7. Oktober, einstimmig beschlossen, die Aufenthaltsqualität entlang der Seestraße mit gezielten Maßnahmen zu verbessern. Größere bauliche Veränderungen sind vorerst nicht vorgesehen.

Die Seestraße erstreckt sich über rund 668 Meter. Auf insgesamt 213 Metern befinden sich gastronomische Betriebe mit Außenbewirtung. Entlang von 525 Metern können Passanten direkt an der Ufer- beziehungsweise Hafenkante spazieren, stehen oder sitzen.

Klare Grenzen und unangekündigte Kontrollen

Künftig sollen zusätzliche Markierungen die gastronomischen Sondernutzungsflächen deutlicher voneinander abgrenzen. Auch die Bereiche zwischen den Außenbewirtungsflächen und der Uferkante sollen klar definiert werden.

An geeigneten Stellen ist vorgesehen, Pflanztröge als Abgrenzung aufzustellen. Darüber hinaus sollen die genehmigten Sondernutzungsflächen regelmäßig und unangekündigt kontrolliert werden.

Mit diesen Maßnahmen möchte die Stadt für eine bessere Ordnung sorgen und die Aufenthaltsqualität an der Seestraße erhöhen.

Umsetzung zur Freiluftsaison 2027 geplant

Bevor die Freiluftsaison 2027 beginnt, will die Stadt Gespräche mit den Gastronomiebetrieben führen. Dabei sollen die jeweiligen Gegebenheiten vor Ort besprochen und Möglichkeiten zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität aufgezeigt werden.

Die geplanten Markierungen und weiteren Maßnahmen sollen rechtzeitig zur Freiluftsaison 2027 umgesetzt werden.

Umfangreichere bauliche Veränderungen werden zunächst zurückgestellt. Welche Projekte künftig Vorrang erhalten, soll unter Berücksichtigung verschiedener Faktoren neu bewertet werden. Dazu zählen die Bewerbung für die Landesgartenschau ab 2038, die verfügbaren finanziellen und personellen Ressourcen sowie die Konzepte „Fokus Innenstadt“ und sozialräumliche Infrastrukturplanung.

Weitere Informationen und sämtliche Vorlagen zu den öffentlichen Sitzungen des Gemeinderates und seiner Ausschüsse sind unter www.sitzungsdienst.friedrichshafen.de abrufbar.

Eine Übersicht über die Informationskanäle der Stadt gibt es unter www.friedrichshafen.de/informiert.

(Quelle: Stadt Friedrichshafen)

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